Die 58. Kunst-Biennale in Venedig öffnet am Samstag (10.00 Uhr) für das Publikum. Zum Auftakt werden Preise unter anderem für den besten Künstler und den besten nationalen Beitrag verliehen. Die Jury wird von der Direktorin des Berliner Martin-Gropius-Baus, Stephanie Rosenthal, geleitet. Bei der letzten Biennale 2017 räumten zwei deutsche Künstler Goldene Löwen für ihre Arbeiten ab.

Die diesjährige Hauptausstellung läuft unter dem Titel „May You Live In Interesting Times“ und wird von dem US-Amerikaner Ralph Rugoff kuratiert. Rund 80 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt hat Rugoff dafür eingeladen. Aus Deutschland sind die Künstlerinnen Alexandra Bircken, Hito Steyerl und Rosemarie Trockel mit Werken vertreten. Viele internationale Künstler leben und arbeiten in Berlin, das noch immer als Hotspot der Szene gilt.

Hinzu kommen rund 90 Länderbeiträge. Im deutschen Pavillon ist eine Sound- und Rauminstallation zu sehen, die sich mit Migration und Fragen des Zusammenlebens auseinandersetzt. Gestaltet hat ihn die Künstlerin Natascha Sadr Haghighian unter dem Kunstnamen Natascha Süder Happelmann. Kuratorin ist die Direktorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig, Franciska Zólyom. Die Biennale gilt neben der documenta in Kassel als weltweit wichtigste Kunstschau.