Mit einer Alexander-von-Humboldt-Professur forscht die Politikwissenschaftlerin Anke Hoeffler künftig an der Universität Konstanz zu Gewaltphänomenen. Die Professorin am Lehrstuhl für Politik- und Verwaltungswissenschaft kann an einem neuen Zentrum für Konfliktforschung und Entwicklungspolitik die Arbeit an diesen Themen verstärken, wie die Humboldt-Stiftung vor der Preisverleihung am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte Hoeffler nach eigenen Angaben unter anderem an der Universität Oxford gearbeitet.

Mit der hoch dotierten Auszeichnung können Universitäten bislang im Ausland tätige Forscher nach Deutschland holen. Die Wissenschaftler erhalten jeweils bis zu fünf Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere Humboldt-Professoren werden an Hochschulen in Köln, Bonn, Leipzig, Darmstadt, Würzburg und Erlangen-Nürnberg forschen. Die Auszeichnung ist nach dem Naturforscher Alexander von Humboldt (1769-1859) benannt.

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