Oberhausen-Rheinhausen Zwei Deutsche und zwei Schweizer starben bei Flugunglück

Feuerwehrleute löschen an der Unfallstelle bei Oberhausen-Rheinhausen die Trümmer. Foto: Uli Deck
Feuerwehrleute löschen an der Unfallstelle bei Oberhausen-Rheinhausen die Trümmer. Foto: Uli Deck © Foto: Uli Deck
Oberhausen-Rheinhausen / DPA 24.01.2018

Bei den vier Menschen, die nach der Kollision eines Sportflugzeuges und eines Rettungshubschraubers in der Luft ums Leben kamen, handelt es sich um zwei Deutsche und zwei Schweizer. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten, saßen im Hubschrauber der aus Bayern stammende 46 Jahre alte Pilot sowie sein 27 Jahre alter Co-Pilot, der ebenfalls aus Bayern kam. Das Kleinflugzeug war besetzt mit einem 61 Jahre alten Piloten und seinem 48 Jahre alten Flugschüler aus der Schweiz.

Zeugen hätten bei dem Unglück vom Dienstag eine Explosion am Himmel beobachtet, hieß es weiter. Die Maschinen seien dann auf freies Feld bei Oberhausen-Rheinhausen im Kreis Karlsruhe gestürzt.

Sogenannte Blackboxen seien nach bisherigem Kenntnisstand nicht in den Maschinen gewesen. Ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sagte, dass Experten des Hubschrauberherstellers auf dem Weg zur Unfallstelle seien, um zu klären, ob nicht doch ein Flugdatenschreiber an Bord gewesen sein könnte.

Die beiden Maschinen waren am Dienstag in der Nähe von Oberhausen-Rheinhausen in der Luft ineinander gekracht und dann abgestürzt. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch unklar.

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