Kemminghausen / dpa  Uhr
Ex-Weltmeister Kevin Großkreutz soll erneut in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein. Ein ähnlicher Vorfall hatte damals für sein Aus beim VfB Stuttgart gesorgt.

Gerade war es etwas ruhiger um ihn geworden, doch hat Kevin Großkreutz wieder Ärger. Der frühere Fußball-Weltmeister und Ex-VfB-Star ist Medienberichten zufolge erneut in eine Schlägerei verwickelt worden. Beim Kreisliga-C-Spiel zwischen dem VfL Kemminghausen III, den der Ex-Dortmunder als Trainer betreut, und dem FC Brambauer II kam es am Wochenende zu Tumulten, wie die „Ruhr Nachrichten“ und die „Bild“ berichteten. „Ich bin da hin, weil ich gesehen habe, wie 20 Leute von denen in Richtung der Zuschauer gerannt sind“, sagte der 30-Jährige den „Ruhr Nachrichten“.

Kevin Großkreutz errang 2014 mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft den WM-Titel. In den Plänen für Russland spielt er keine Rolle.

Wegen einer Schlägerei flog Großkreutz in Stuttgart raus

„Ich wollte schlichten, hab gesagt: Was soll der Scheiß, da sind Kinder dabei! Hört auf damit!“, berichtete der Fußball-Profi, der derzeit für den KFC Uerdingen in der 3. Liga spielt. Der „Bild“ zufolge war eine Rote Karte Auslöser der Schlägerei. Demnach musste die Polizei die Auseinandersetzung letztendlich beenden.

Der VfB Stuttgart zieht nach der Prügelaffäre im Kevin Großkreutz die Konsequenzen. Der Fußball-Profi zieht sich zunächst zurück.

Im März 2017 war Großkreutz' Vertrag beim damaligen Zweitligisten VfB Stuttgart aufgelöst worden, weil er mit mehreren Jugendspielern durch das Rotlichtviertel gezogen und in eine Schlägerei geraten war.

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