Gerichtstermin Keine Einigung im Streit um Katzen-Grab

Das Grab der Katze Minki: Als die Katze starb, hatte ihr Besitzer ihr Grab liebevoll geschmückt und eingefasst. Viel zu groß, meinte die Friedhofsbetreiberin und kürzte das Grab ein.
Das Grab der Katze Minki: Als die Katze starb, hatte ihr Besitzer ihr Grab liebevoll geschmückt und eingefasst. Viel zu groß, meinte die Friedhofsbetreiberin und kürzte das Grab ein. © Foto: Christophe Gateau
Mönchengladbach / dpa 14.09.2018

Im Streit um die korrekte Ausgestaltung eines Katzengrabes auf einem Tierfriedhof hat auch ein Gerichtstermin keine Einigung gebracht. Die Klage des Katzenbesitzers gegen die Friedhofsbetreiberin wurde am Amtsgericht Mönchengladbach abgewiesen - allerdings handelt es sich um ein sogenanntes Versäumnisurteil. Der Kläger hat durch das taktische Manöver Zeit, ohne Begründung Einspruch einzulegen, wie ein Gerichtssprecher am Freitag erläuterte. „Der Sinn ist, am Ende Zeit zu gewinnen.“

Streit um Grabgröße

Bei dem Zwist geht es um das Grab einer Kurzhaarkatze mit Namen Minki in Mönchengladbach. Minkis Besitzer wirft der Betreiberin des Friedhofs vor, die Grabfläche so verkleinert zu haben, dass sein Haustier nun unter den Randsteinen liege. Die Betreiberin hält dagegen: Die Größe des Grabes sei mindestens so wie vereinbart und die Katze liege in dem umrandeten Feld. „Wir wollen hoffen, dass es nicht zu einer Exhumierung kommen muss“, sagte ihre Anwältin.

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