Altshausen/Ravensburg Jungstörche aus Krisenjahr auf „Jogi“ und „Angi“ getauft

Altshausen/Ravensburg / DPA 23.06.2018

Zwei junge Störche, die eine schwere Krise in ihrer Brutkolonie bei Ravensburg überlebt haben, sind auf „Jogi“ und „Angi“ getauft worden. Das berichtet die „Schwäbische Zeitung“ (Samstag). Zuvor waren im Umkreis 6 von 15 Jungvögeln der diesjährigen Brut eingegangen. Die Ursache ist bislang nicht bekannt, aber die vielen extremen Wetterbedingungen im Frühling könnten Experten zufolge verantwortlich sein. Sechs Storchenpaare hatten sich in diesem Jahr in der Gemeinde Altshausen niedergelassen.

Kürzlich wurden Jungstörche von der Storchenbeauftragten des Regierungspräsidiums Tübingen, Ute Reinhardt, beringt. Dabei stellte Reinhardt den Tod eines Jungstorches fest und nahm das Tier aus dem Nest heraus. Die zwei überlebenden Jungstörche seien auf „Jogi“ und „Angi“ getauft worden - „aus aktuellem Anlass“, wie das Blatt schreibt. Offensichtlich geschah dies in Anspielung auf Fußballnationaltrainer Joachim Löw und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Tierschützer hofften, dass die Jungtiere sich „nach dem Motto „Wir schaffen das“ nicht unterkriegen lassen“.

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