Hintergründe weiter unklar Junge Frau in München erstochen: Tatverdächtiger in U-Haft

Ermittler der Polizei am Tatort in der Jutastraße in München-Neuhausen. Foto: Matthias Balk
Ermittler der Polizei am Tatort in der Jutastraße in München-Neuhausen. Foto: Matthias Balk © Foto: Matthias Balk
München / DPA 16.06.2018

Nach der Messerattacke in München, bei der eine 25 Jahre alte Frau getötet wurde, sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Ein Richter habe heute Haftbefehl gegen den 19-Jährigen angeordnet, teilte ein Polizeisprecher mit.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann vor, die 25-Jährige am Freitagnachmittag im Stadtteil Neuhausen mit einem Messer tödlich verletzt zu haben. Bei der Attacke wurden zudem die 53 Jahre alte Mutter und der 15-jährige Bruder der Frau schwer verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht und konnten bis zum Samstagabend nicht vernommen werden. Ein bei der Tat verletzter Hund wurde von Tierärzten versorgt.

Zu den Vorwürfen schwieg der tatverdächtige Deutsche, wie der Sprecher weiter sagte. In der Wohnung, in der es zu der mutmaßlichen Beziehungstat kam, stellten Ermittler eine mögliche Tatwaffe sicher. Weil das Spurenbild in der Wohnung komplex ist, sollte ein Experte für Blutspuren am Montag den Tatort untersuchen.

Die Hintergründe zu der Tat waren zunächst unklar. Nach Angaben der Polizei gibt es deutliche Hinweise auf eine Beziehungstat. Weitere Details wollten die Ermittler am Sonntag bekanntgeben.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel