Freiburg Angeklagter gesteht im Missbrauchsprozess

Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv
Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv © Foto: Uli Deck
Freiburg / DPA 11.06.2018

Der Hauptangeklagte im Missbrauchsfall von Staufen bei Freiburg hat im Prozess die Vorwürfe schwerer Sexualstraftaten eingeräumt. Der Lebensgefährte der Mutter des missbrauchten Jungen sagte am Montag, die Anklage sei, bis auf einige Kleinigkeiten, zutreffend. Er selbst habe die Mutter des Kindes unter Druck gesetzt. „Ich war die treibende Kraft“, sagte er mit monotoner Stimme. Die Initiative sei immer von ihm ausgegangen. Die Mutter habe daher ihren Sohn für die Missbrauchshandlungen zur Verfügung gestellt - aus Angst, er könnte die Beziehung beenden. Der Mutter des Opfers und ihrem einschlägig vorbestraften Lebensgefährten wird vorgeworfen, den heute Neunjährigen mehr als zwei Jahre lang regelmäßig missbraucht und an andere Männer verkauft zu haben.

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