Texas Jagdhund schießt Jäger in die Brust

Ein Jagdhund hat sein Herrchen in den USA mitten in die Brust geschossen.
Ein Jagdhund hat sein Herrchen in den USA mitten in die Brust geschossen. © Foto: DPA
El Paso / dpa/swp 02.11.2018
Ein Jagdhund soll in der Nähe von El Paso an der Grenze zwischen Texas und New Mexico einen Besitzer mit dessen Flinte angeschossen und lebensgefährlich verletzt haben.

Der 74 Jahre alte Jäger überlebte den Schuss in die Brust, weil er noch per Handy Hilfe rufen konnte, wie er der Lokalzeitung „Las Cruces Sun News“, einem Ableger der „USA Today“, erklärte. Er wurde in einem Krankenhaus in El Paso operiert und befindet sich inzwischen in einem Reha-Zentrum.

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Charlie musste kurz ins „Gefängnis“

Der Mann hatte in der Wüste bei Las Cruces Präriehasen gejagt und wollte mit seinem Pickup-Wagen nach Hause fahren. Die Schusswaffe lag laut dem Bericht geladen auf dem Rücksitz, als sich der Rottweiler-Mischling Charlie mit dem Fuß im Abzug verfing. Der Schuss traf den Mann durch die Lehne des Fahrersitzes in die Brust. „Ich habe großes Glück gehabt, ich konnte an mein Telefon gelangen“, sagte der Mann der Zeitung. Die Rettungskräfte hätten ihn nach erheblichem Blutverlust wiederbelebt und ins Krankenhaus gebracht.

Schütze Charlie sei ins „Gefängnis“ gebracht worden wie der Besitzer augenzwinkernd erklärte - er meinte ein Tierheim. Sein Sohn sei aber in der Lage gewesen, ihn auf „Kaution“ frei zu bekommen. Seinem Hund sei er aber trotz des Schusses nicht böse. „Charlie ist ein großer, lieber Hund und würde niemals jemanden absichtlich verletzen", ist sich Gilligan sicher.

Unfälle mit Jagdhunden und den Schusswaffen der Jäger passieren selten, aber kommen vor. Im Januar war ein Jäger in Russland ums Leben gekommen, nachdem sein Hund einen Schuss ausgelöst hatte.

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