Freiburg IT-Experten der Polizei sagen im Missbrauchsprozess aus

Aussagen sollen nach Angaben des Landgerichts Freiburg unter anderem IT-Experten der Polizei machen
Aussagen sollen nach Angaben des Landgerichts Freiburg unter anderem IT-Experten der Polizei machen © Foto: Patrick Seeger/dpa
Freiburg / DPA 04.07.2018

Im Hauptprozess um den jahrelangen Missbrauch eines Kindes in Staufen bei Freiburg will das Gericht heute weitere Polizeibeamte als Zeugen hören. Aussagen sollen nach Angaben des Landgerichts Freiburg unter anderem IT-Experten der Polizei. Sie haben Computer und Mobiltelefone der Angeklagten untersucht und ausgewertet. Gefunden wurden den Angaben zufolge tausende kinderpornografische Fotos und Filme sowie Chat-Verläufe.

Angeklagt sind die 48 Jahre alte Mutter des Kindes sowie ihr 39 Jahre alter Lebensgefährte, beides Deutsche. Ihnen wird vorgeworfen, den heute neun Jahre alten Jungen mehr als zwei Jahre lang im Internet angeboten und Männern gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen zu haben. Zudem sollen sie das in Staufen lebende Kind auch selbst mehrfach sexuell missbraucht haben.

Ein Urteil wird es Gerichtsangaben zufolge frühestens Mitte Juli geben (Az.: 6 KLs 160 Js 30250/17). Die beiden Angeklagten haben die Taten gestanden. In dem Fall gibt es insgesamt acht Tatverdächtige. Die Mutter und ihr Lebensgefährte gelten als Hauptbeschuldigte.

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