Wenige Tage vor der Eröffnung der Bundesgartenschau (Buga) am 17. April hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) die Ausstellung als Aushängeschild für das ganze Land bezeichnet. Baden-Württemberg zeige sich „auf der Buga als ein innovatives, zukunftsorientiertes und facettenreiches Land“, sagte er am Donnerstag.

Auf der Buga sollen auch Zukunftsthemen wie Stadtentwicklung, autonomes Fahren oder Digitalisierung behandelt werden, wie Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas erklärte. „Das können wir quasi in einem realen Labor umsetzen oder zumindest beobachten.“ Denn zum ersten Mal in der 68-jährigen Geschichte der Bundesgartenschauen werden rund 400 Menschen auch auf dem Gelände leben. Die sogenannte Stadtausstellung mit 22 Wohngebäuden soll nach der Buga zum Stadtquartier ausgebaut werden - mit 3500 Wohn- und 1000 Arbeitsplätzen. „Es geht darum, langfristig zu denken und langfristig zu verändern“, sagte Faas.

Dennoch stehe die Pflanze weiterhin im Mittelpunkt. Eine Million Blumenzwiebeln und Hunderttausende Frühjahrsblüher wurden auf dem Gelände inmitten von Heilbronn gesteckt und gepflanzt. Die Gartenschau dauert 173 Tage bis zum 6. Oktober.