Stuttgart Innenministerium: besondere Verantwortung für Kampfhunde

Ein Staffordshire Bullterrier schaut durch Gitterstäbe. Foto: Axel Heimken/Archiv
Ein Staffordshire Bullterrier schaut durch Gitterstäbe. Foto: Axel Heimken/Archiv © Foto: Axel Heimken
Stuttgart / DPA 06.04.2018

Nach der tödlichen Hunde-Attacke in Hannover hat das Innenministerium an die besondere Verantwortung der Besitzer solcher Tiere im Südwesten erinnert. Der Umgang mit Kampfhunden erfordere die Kenntnisse und Fähigkeiten, den Hund jederzeit so zu halten und zu führen, dass von diesem keine Gefahren für Menschen oder Tiere ausgehen, sagte ein Ministeriumssprecher in Stuttgart. Ein Kampfhund hatte in Niedersachsen in einer Wohnung seine Besitzer totgebissen, eine 52 Jahre alte Mutter und ihren 27-jährigen Sohn.

In Stuttgart gibt es derzeit 92 solcher Hunde, wie ein Mitarbeiter des Ordnungsamt mitteilte. Die Tiere seien wohl wieder in Mode, sagte er. 2017 lebten noch 86 Kampfhunde in der Stadt. Und im Vorjahr waren lediglich 70 Tiere registriert. Grundsätzlich stuft das Innenministerium Baden-Württemberg Hunde der Rassen American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Pit Bull Terrier laut der Kampfhundeverordnung als „besonders gefährlich und aggressiv“ ein.

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