Miami Hurrikan „Florence“ schwächt sich weiter ab

Der Hurrikan „Florence“, aufgenommen von ESA-Astronaut Alexander Gerst aus der internationalen Raumstation ISS. Der Südosten der USA bereitet sich auf einen besonders starken Hurrikan vor.
Der Hurrikan „Florence“, aufgenommen von ESA-Astronaut Alexander Gerst aus der internationalen Raumstation ISS. Der Südosten der USA bereitet sich auf einen besonders starken Hurrikan vor. © Foto: Alexander Gerst/dpa
Washington/Miami / dpa 14.09.2018
Hurrikan „Florence“ hat vor seinem Auftreffen an der US-Ostküste weiter an Windgeschwindigkeit eingebüßt.

Das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami meldete in der Nacht zum Freitag Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde. Das entspricht laut Behördendefinition einem Hurrikan der Kategorie eins und damit der niedrigsten Hurrikan-Stufe.

Hurrikans werden nach ihrer Windgeschwindigkeit in fünf Kategorien eingeteilt. „Florence“ war in den vergangenen Tagen zunächst zu einem Hurrikan der Stärke 4 angewachsen, der zwischenzeitlich Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Kilometern pro Stunde aufwies und sogar in Kategorie 5 aufzurücken drohte. Am Mittwoch ließ er bereits an Stärke nach.

Mit peitschendem Regen und Überschwemmungen wurde die Küstenregion inzwischen bereits von den ersten Vorboten des Hurrikans heimgesucht. Als eine der ersten Gegenden wurde der Nationalpark Outer Banks getroffen, eine dem Festland vorgelagerte Insel im Bundesstaat North Carolina. Auch New Bern wurde von einer Sturmflut getroffen. Erste Flüsse traten über die Ufer, Uferstraßen wurden überspült. In etlichen Haushalten fiel der Strom aus.

Die Situation werde sich in den nächsten Stunden und Tagen drastisch verschlechtern, sagten die Meteorologen voraus. Der Wirbelsturm nähert sich sehr langsam mit nicht einmal zehn Kilometern pro Stunde der Küstenregion.

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