Karlsruhe/Mainz Hochwasser am Oberrhein nimmt langsam wieder ab

Eine Möwe fliegt am Rhein an einer Sitzbank im Hochwasser vorbei. Foto: Patrick Seeger
Eine Möwe fliegt am Rhein an einer Sitzbank im Hochwasser vorbei. Foto: Patrick Seeger © Foto: Patrick Seeger
Karlsruhe/Mainz / DPA 24.01.2018

Das Hochwasser am Oberrhein hat voraussichtlich seinen Höhepunkt erreicht. In der Nacht zu Mittwoch sank der Pegelstand in Maxau (Karlsruhe) laut Daten der Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) Baden-Württemberg erstmals wieder. Er erreichte 8,57 Meter. So ein Hochwasser kommt laut HVZ im Schnitt etwa alle zehn Jahre vor. Kritisch sei die Situation aber nicht.

Der Höhepunkt der Welle verlagere sich laut HVZ flussabwärts in Richtung Speyer (Rheinland-Pfalz) und Mannheim. An den Pegeln dort wird der Scheitel am Mittwochabend beziehungsweise Donnerstagfrüh erwartet. Die Schifffahrt auf dem Oberrhein bei Karlsruhe bleibt weiterhin eingestellt, solange der Pegelstand über der für die Schifffahrt kritischen Marke von 7,50 Meter liegt.

Am Dienstag war im französischen Erstein ein sogenannter Polder geöffnet worden, der 7,8 Millionen Liter Wasser fassen kann. Polder sind Bereiche, die bewusst geflutet werden, um das Hochwasser auf dem Rhein zu reduzieren.

Die Pegelstände auf der Donau steigen laut HVZ voraussichtlich bis Donnerstagfrüh weiter. Auf dem Neckar geht das kleine Hochwasser den Angaben nach seit Dienstag zurück. Im Schwarzwald und in Oberschwaben sei das Hochwasser in den kleineren Gewässern weitgehend abgeklungen.

Aktuelle Hochwasser-Informationen

Pegel Maxau beim Hochwassermeldezentrum Rhein

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