Bad Wildbad/Stuttgart Herdenschutz nach Wolfsrissen soll schnell kommen

Tote Schafe liegen auf einer Wiese nahe dem Bach "Große Enz", in dem auch einige Tiere in Panik ertrunken waren. Foto: Christoph Schmidt/Archiv
Tote Schafe liegen auf einer Wiese nahe dem Bach "Große Enz", in dem auch einige Tiere in Panik ertrunken waren. Foto: Christoph Schmidt/Archiv © Foto: Christoph Schmidt
Bad Wildbad/Stuttgart / DPA 11.05.2018

Nach dem Wolfsangriff auf eine Schafherde im Nordschwarzwald sollen schnell Fördermittel für den Herdenschutz fließen. Es gehe nur um wenige Wochen, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums in Stuttgart. Dazu werde ein Fördergebiet mit einem Durchmesser von etwa 60 Kilometern ausgewiesen, in dem 90 Prozent der Kosten etwa für sichere Zäune übernommen werden.

Ende April hatte ein Wolf die Herde bei Bad Wildbad (Kreis Calw) angegriffen und mehrere Tiere gerissen. Insgesamt starben 44 Schafe. Der betroffene Schafhalter Gernot Fröschle lässt aktuell nur eine von mehreren Herden auf die Weide. Etliche Tiere müssten aus Sicherheitsgründen im Stall bleiben. Ein neuer Zaun müsse so hoch sein, dass ein Wolf ihn nicht überspringen kann. Auch dürfe das Raubtier sich nicht unter ihm hindurchgraben können.

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