Wer den Winter mit Öl heizen will, der hat hoffentlich schon aufgetankt – oder kommt mit den Reserven aus dem letzten Jahr noch ganz gut durch. Irgendwann muss aber der Tank wieder voll werden. Der Winter ist noch lange nicht vorbei. Der eine oder andere denkt aber möglicherweise schon über die Preisentwicklung 2023 nach. Wann wird der beste Zeitpunkt zum Auftanken sein?
  • Heizölpreise Prognose: So könnten sie sich 2023 entwickeln
  • Sollte man jetzt Heizöl kaufen? Oder doch noch abwarten?
  • Sollte man jetzt volltanken?

Heizölpreise aktuell: Das ist die Prognose für den Winter

Die Heizölpreise in Deutschland bzw. die Energiepreise insgesamt sind so hoch wie lange nicht mehr. Die Preise sind im Vergleich zu de Vorjahren sehr hoch. Aber im Vergleich zu den vergangenen Wochen und Monaten hat sich die Lage etwas stabilisiert. Die Preise liegen bei 116 bis 119 Euro pro 100 Liter. Vor einem Jahr lag der Heizölpreis zu dieser Jahreszeit bei 93 Euro pro 100 Liter, vor zwei Jahren noch deutlich niedriger bei 57 Euro.
Experten gehen davon aus, dass die Heizölpreise auch im neuen Jahr auf diesem hohen Niveau bleiben werden. Wie das Ölmarktportal „Tecson.de“ schreibt, sind die Märkte aber aktuell „zuversichtlich“, die Preise dürften stabil bleiben. Sollte es in diesem Jahr eine Rezession geben, dann werden die Heizölpreise sinken.
Andere Portale vermuten, dass Heizölpreise sinken könnten, allerdings auf hohem Niveau. „Fastenergy.de“ weist aber darauf hin, dass aktuell durch die Corona-Lage in China möglicherweise eine steigende Nachfrage in den nächsten Monaten die Preise wieder antreiben könnte. Der Markt ist momentan aber ruhig.

Heizöl kaufen oder noch warten: Wann sollten man den Tank auffüllen?

Das kurzfristige Umsteigen auf einen anderen Energieträger ist natürlich für die meisten Menschen unmöglich. Wer aktuell Öl zum Heizen nutzt, wird das aller Voraussicht nach auch im Jahr 2023 noch tun. Für diese Menschen ist also die brennende Frage nach wie vor: Wann sollte man auftanken? Die Preise sind noch sehr hoch, viele hegen daher die Hoffnung, dass sie wieder sinken könnten und dann ein Schnäppchen gemacht werden kann.
Tecson schreibt in ihrer Empfehlung, dass Verbraucher den Markt 2023 gut beobachten müssen. „Mit den massiven politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen auf der Welt werden sich die Ölpreise in 2023 volatil und unstetig entwickeln.“
Fastenergy empfiehlt, zu kaufen, wenn man nicht den kompletten Winter durchkommen wird. Wer warten kann, sollte das noch bis zum Frühjahr tun, so das Portal. Allerdings seien Januar und Februar in der Vergangenheit immer gute Bestellmonate gewesen.

Kosten beim Heizöl: Kommt eine Ölpreisbremse?

Nicht nur Strom und Gas sind sehr teuer geworden. Auch alle anderen Energieträger, wie Heizöl und Holz, sind von der aktuellen Krise betroffen. Daher gibt es auch Forderungen nach einer Ölpreisbremse und einer staatlichen Unterstützung für andere Energieträger. Die Debatte dazu läuft aber noch. Hier geht‘s zum Artikel über die Diskussion um eine Ölpreisbremse.

Energiesparen leicht gemacht - Wichtige Tipps oder Fragen zum Thema

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