Viersen / DPA

Viel spektakulärer kann Hollywood sich das wohl auch nicht ausdenken: Ein Heißluftballon hat am Samstagmorgen auf einer Autobahn in Nordrhein-Westfalen notlanden müssen. Bei dem Zwischenfall an der Anschlussstelle Süchteln der A61 in Viersen am Niederrhein wurde niemand verletzt, Autofahrer konnten rechtzeitig bremsen.

Am Mittag kam es zwischen den Anschlussstellen Giengen und Heidenheim zu einem Zusammenstoß dreier Autos, ein Fahrer verletzte sich schwer.

Technischer Defekt

Grund für die Notlandung sei ein technischer Defekt am Brenner des Ballons gewesen, teilte die Autobahnpolizei in Düsseldorf mit. Beide Fahrbahnen wurden kurzzeitig gesperrt. Bergung und Abtransport des Ballons hätten nur vier Minuten gedauert, sagte ein Polizeisprecher. Die Besatzung habe nur aus dem Piloten bestanden. Zuvor hatte der WDR über das Thema berichtet.