Geschichte Google Doodle: Sergei Eisenstein

Ein Google-Doodle für Sergei Eisenstein am 22. Januar 2018.
Ein Google-Doodle für Sergei Eisenstein am 22. Januar 2018. © Foto: SWP/Screenshot
Ulm / lema 22.01.2018
Dem sowjetischen Regisseur und Erfinder der Attraktionsmontage, Sergei Eisenstein, widmet Google ein Doodle am 22. Januar.

Immer wieder erinnert Google mit einem sogenannten Doodle an bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten aus der Geschichte. Am 22. Januar gibt es ein Doodle für Sergei Michailowitsch Eisenstein, der als einer der größten Regisseure und Visionäre der Filmgeschichte gilt. Er wäre an diesem Tag 120 Jahre alt geworden.

Eisenstein studierte zunächst am Petrograder Institut für Zivilingenieure. 1918 wurde er in die Rote Armee einberufen. Zwei Jahre später wechselte er in das Armeetheater und sammelte Film-Erfahrung. Er entwickelte das Konzept der Attraktionsmontage. Dieses zeichnet sich durch seine Aggressivität und sinnliche Stimulation aus, das den Zuschauer von geprägten Kunstvorstellungen befreien sollte.

Seinen internationalen Durchbruch hatten Eisenstein mit den Filmen „Panzerkreuzer Potemkin“, „Oktober“ und „Iwan der Schreckliche“. Obwohl Eisenstein mit dem „Stalinpreis“ ausgezeichnet wurde, unterlagen seine späteren Filme teilweise der sowjetischen Zensur.

Am 11. Februar 1948 starb Eisenstein an einem Herzinfarkt. Er wurde in Moskau beigesetzt.

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