Baikonur Gerst freut sich über Unterstützung von Sigmund Jähn

Der zurückgekehrte Astronaut Alexander Gerst steht in seiner Heimatstadt neben einem Aufsteller von sich selbst im Raumfahreranzug. Foto: Daniel Maurer/Archiv
Der zurückgekehrte Astronaut Alexander Gerst steht in seiner Heimatstadt neben einem Aufsteller von sich selbst im Raumfahreranzug. Foto: Daniel Maurer/Archiv © Foto: Daniel Maurer
Baikonur / DPA 05.06.2018

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst freut sich über die Rückendeckung von Raumfahrtlegende Sigmund Jähn bei seinem bevorstehenden Start in den Weltraum. „Es ist eine großartige Unterstützung, wenn man in dieser Rakete sitzt und weiß: Da sind Leute, die mit einem mitfiebern. Da fliegt es sich viel leichter in den Weltraum“, sagte Gerst am Dienstag auf dem russischen Kosmodrom Baikonur in Kasachstan. Am Mittwoch startet er von dort aus mit einem Russen und einer Amerikanerin zur Internationalen Raumstation (ISS).

Der 81-jährige Jähn war selbst bei der Abschieds-Pressekonferenz von Gerst anwesend. Der Kampfpilot aus der DDR war der erste Deutsche im Kosmos. Sein Flug zur sowjetischen Raumstation Saljut-6 jährt sich im August zum 40. Mal.

Gerst bezeichnete Jähn als „guten Freund“. Es sei ihm persönlich sehr wichtig gewesen, dass Jähn zum Start nach Baikonur kommt, sagte er. Zugleich bedankte sich der 42-Jährige auch bei den Ex-Astronauten Reinhold Ewald und Thomas Reiter, die ebenfalls angereist sind. „Was uns verbindet, ist ja nicht nur der Beruf, sondern auch die Erfahrung, die wir zusammen gemacht haben.“ Jeder sei zwar zu seiner Zeit ins All geflogen, aber: Jeder habe die Welt von außen gesehen, und das sei es, was sie eng miteinander verbinde, sagte Gerst.

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