Im Prozess um Schmerzensgeld wegen einer fehlerhaften Hüftprothese will das Oberlandesgericht Karlsruhe (OLG) am Montag (11.00 Uhr) sein Urteil verkünden. Vor dem 14. Zivilsenat mit Sitz in Freiburg geht es um den Fall eines Klägers, dem im Jahr 2005 eine Endoprothese implantiert worden war, bei der erhöhter Metallabrieb aufgetreten sein soll. Es sei zu Entzündungen und Knochenverlust gekommen. Der Mann fordert 25 000 Euro Schmerzensgeld und weiteren Schadenersatz. Vor dem Landgericht Freiburg hatten der Kläger und zahlreiche weitere Betroffene Recht bekommen. Beim OLG sind 15 Berufungsverfahren anhängig. (Az.: 14 U 171/18)