Wunsch gefällig? Dann haben wir zum Jahresende nochmal gute Nachrichten. Denn im Dezember 2022 stehen die Geminiden an. Der Meteorstrom lässt den Nachthimmel wieder blitzen und funkeln. Bereits seit dem 4. Dezember sind Sternschnuppen zu sehen. Doch erst einige Tage später erreicht das Naturspektakel sein Maximum.
Wann sind die Geminiden am besten zu sehen? In welche Himmelsrichtung müssen wir schauen? Und wo ist der Ursprung? Alle Infos zu dem Meteorstrom im Dezember erfahrt ihr hier.

Geminiden 2022: Wann sind die Sternschnuppen zu sehen?

Im Winter wird es schnell dunkel, was zumindest Sternschnuppen-Liebhabern in die Karten spielt. Denn zwischen dem 04.12.2022 und 17.12.2022 könnt ihr die Feuerbälle beobachten. Kurz nach Mitternacht erleuchten die Meteore am Horizont und dauern bis in den frühen Morgenstunden an. Das Schöne dabei: Die Geminiden sind helle, gelb-weiß leuchtende Meteore und in der Regel in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz besonders gut zu erkennen.

Geminiden 2022: Wann ist das Maximum der Sternschnuppen?

Der sichtbare Höhepunkt des Meteorstroms wird für die Nacht vom 13. auf den 14. Dezember erwartet. Das eigentliche Maximum fällt allerdings auf den 14. Dezember um 14 Uhr, was eine Beobachtung hierzulande unmöglich macht. In der Nacht davor oder auch in der Nacht danach habt ihr dennoch sehr gute Chancen, die Sternschnuppe zu beobachten.
Abgesehen davon, dass sie gut zu sehen sein werden, ziehen übrigens bis zu 150 Sternschnuppen pro Stunde am Himmel vorbei.

Geminiden 2022 Himmelsrichtung: Ursprung und Herkunft

Der Name „Geminiden“ stammt aus dem lateinischen und bedeutet „Zwilling“. Das deutet darauf hin, dass die Sternschnuppen aus dem Sternbild Zwillinge entströmen. In unmittelbarer Nähe zum Zwillingstern „Castor“ liegt der Radiant des Meteorschauers. Das ist der Punkt am Himmel, aus dem die Sternschnuppen kommen. Er wird die ganze Nacht von der Sonne beleuchtet, sodass die Meteore sehr gut sichtbar sind. Um keine Schnuppe zu verpassen, müsst ihr nördlich vom Sternenbild schauen.

Geminiden 2022 im Dezember: Tipps für die Sternschnuppennacht

Wer die eindrucksvolle Sternschnuppennacht nicht verpassen will, sollte folgende Tipps berücksichtigen:
  • Sternschnuppen lassen bekanntlich auf sich warten. Passt demnach eure Kleidung an die Temperaturen an.
  • Schaut in die nördliche Himmelrichtung des Radianten, denn von dort kommen die Sternschnuppen.
  • Stellt sicher, dass ihr einen freien Blick auf den Himmel habt und keine Gebäude oder Ähnliches, eure Sicht verschlechtern.

Wieso sind die Geminiden ungewöhnliche Sternschnuppen?

Die Meteoriden haben eine Eindringgeschwindigkeit von 35 Kilometer pro Sekunde, das sind 126.000 Kilometer pro Stunde. Kaum zu glauben, doch es sind ziemlich langsame Sternschnuppen, denn andere Feuerbälle flitzen mit 250.000 Kilometer pro Stunde am Firmament. Grund ist die geringe Geschwindigkeit, mit der die Geminiden-Teilchen in die Atmosphäre eintauchen. Um es zu veranschaulichen, könnt ihr euch vorstellen, dass man mit dieser Geschwindigkeit von der Erde in drei Stunden zum Mond ankommt.

Weitere Sternschnuppen: Leoniden und Co.

Neben den Geminiden gibt es noch weitere bekannte Sternschnuppen in Deutschland:
  • Quadrantiden – Januar
  • Lyriden – April
  • Arietiden – Mai bis Juli
  • Eta-Aquariiden – April bis Mai
  • Perseiden – Juli und August
  • Draconiden – Oktober
  • Orioniden – November
  • Leoniden – November
  • Ursiden – Dezember