Sternschnuppenfans müssen nicht bis nächstes Jahr warten, denn ab dem 06. Dezember 2021 kommen sie nochmal voll auf ihre Kosten: Die Geminiden lassen den Nachthimmel dann wieder im schönsten Licht funkeln und bieten viele Chancen für Sternschnuppen-Wünsche. Der Meteorstrom ist ein jährlich wiederkehrendes Naturspektakel und bringt viele helle Sternschuppen mit sich.
Wann sind die Geminiden zu sehen? Wann ist der Höhepunkt der Sternschnuppen? In welche Himmelsrichtung müssen wir schauen? Wo ist der Ursprung? Alle Infos zu dem Meteorstrom erfahrt ihr hier.

Geminiden 2021 Datum: Wann sind die Sternschnuppen?

Im Winter wird es schnell dunkel, was zumindest Sternschnuppen-Liebhabern in die Karten spielt. Denn zwischen dem 06.12.2021 und 16.12.2021 könnt ihr die Feuerbälle beobachten. Kurz nach Mitternacht erleuchten die Meteore am Horizont und dauern bis in den frühen Morgenstunden an. Das Schöne dabei: Die Geminiden sind helle, gelb-weiß leuchtende Meteore und in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz besonders gut zu erkennen.

Geminiden 2021 Höhepunkt: Wann ist das Maximum?

In der Nacht vom 13. auf 14. Dezember sind die meisten Meteore dieses Stromes zu erwarten. Dabei erscheinen sehr helle Objekte, denn der Radiant wird von der Sonne angeleuchtet. Die Sternschnuppen sind nicht nur gut zu sehen – es ziehen bis zu 150 Feuerbälle pro Stunde am Himmel vorbei. Die günstigste Beobachtungszeit ist zwischen 21 und 6 Uhr.

Geminiden 2021 Himmelsrichtung: Ursprung und Herkunft

Der Name „Geminiden“ stammt aus dem lateinischen und bedeutet „Zwilling“. Das deutet darauf hin, dass die Sternschnuppen aus dem Sternbild Zwillinge entströmen. In unmittelbarer Nähe zum Zwillingstern „Castor“ liegt der Radiant des Meteorschauers. Das ist der Punkt am Himmel, aus dem die Sternschnuppen kommen. Er wird die ganze Nacht von der Sonne beleuchtet, sodass die Meteore sehr gut sichtbar sind. Um keine Schnuppe zu verpassen, müsst ihr nördlich vom Sternenbild schauen.

Geminiden 2021 Dezember: Tipps für die Sternschnuppennacht

Wer die eindrucksvolle Sternschnuppennacht nicht verpassen will, sollte folgende Tipps berücksichtigen:
  • Sternschnuppen lassen bekanntlich auf sich warten. Passt demnach eure Kleidung an die Temperaturen an.
  • Schaut in die nördliche Himmelrichtung des Radianten, denn von dort kommen die Sternschnuppen.
  • Stellt sicher, dass ihr einen freien Blick auf den Himmel habt und keine Gebäude oder Ähnliches, eure Sicht verschlechtern.

Wieso sind die Geminiden ungewöhnliche Sternschnuppen?

Die Meteoriden haben eine Eindringgeschwindigkeit von 35 Kilometer pro Sekunde, das sind 126.000 Kilometer pro Stunde. Kaum zu glauben, doch es sind ziemlich langsame Sternschnuppen, denn andere Feuerbälle flitzen mit 250.000 Kilometer pro Stunde am Firmament. Grund ist die geringe Geschwindigkeit, mit der die Geminiden-Teilchen in die Atmosphäre eintauchen. Um es zu veranschaulichen, könnt ihr euch vorstellen, dass man mit dieser Geschwindigkeit von der Erde in drei Stunden zum Mond ankommt.

Sternschnuppen: Leoniden und Co.

Neben den Geminiden gibt es noch weitere bekannte Sternschnuppen in Deutschland:
  • Quadrantiden – Januar
  • Lyriden – April
  • Arietiden – Mai bis Juli
  • Eta-Aquariiden – April bis Mai
  • Perseiden – Juli und August
  • Draconiden – Oktober
  • Orioniden – November
  • Leoniden – November
  • Ursiden – Dezember