In Gelsenkirchen ist ein Zweijähriger am Montag in einer Mini-Kita gestorben. Wie die Stadt am Abend in einer Mitteilung sagte, sei es am „heutigen Nachmittag (...) in einer städtischen Mini-Kita zu einem tödlichen Unglücksfall gekommen, bei dem ein 2-jähriger Junge ums Leben gekommen ist“. Der genaue Unfallhergang müsse noch geklärt werden, heißt es weiter. Zum Unglückszeitpunkt befanden sich der Meldung der Stadt Gelsenkirchen zufolge vier Kinder und zwei Erzieherinnen in der Einrichtung. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Oberbürgermeisterin Karin Welge zeigte sich bestürzt: „Ich bin zutiefst erschüttert über diesen tragischen Vorfall. Meine Gedanken sind bei den Eltern und der Familie des Kindes. Ihr Schmerz ist kaum zu ermessen. Wir werden alles tun, um Hilfe und Unterstützung zu organisieren.“

Zweijähriger stirbt in Gelsenkirchener Mini-Kita – Die Polizei ermittelt

Anne Heselhaus, Vorstand für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration der Stadt Gelsenkirchen, war am Nachmittag der Meldung nach selbst vor Ort. „Das sind Eindrücke, die werde ich so schnell nicht los. Ich bin fassungslos. Mein volles Mitgefühl gilt den Eltern und der Familie des Kindes.“ Die weitere Untersuchung des Unglücksfalls obliegt nun der Polizei. „Die Stadt Gelsenkirchen wird eng mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten und alles Notwendige tun, um den Vorfall vorbehaltlos aufzuklären“, wird Heselhaus in der Mitteilung zitiert.
In den kind- beziehungsweise altersgerecht ausgestatteten Räumen einer Mini-Kita können nach Angaben der Stadt Gelsenkirchen insgesamt neun Kinder im Alter von unter drei Jahren von zwei Tagespflegepersonen betreut und dem jeweiligen Entwicklungsstand angepasst individuell gefördert werden.