Zollbeamte an der deutsch-schweizerischen Grenze haben einen Geldschmuggler mit 114 400 Euro im Auto erwischt. Der 76 Jahre alte Mann aus Straßburg kam Ende April aus der Schweiz und wollte mit dem Bargeld über die Autobahn nach Deutschland, wie das Hauptzollamt Lörrach am Freitag mitteilte. Die Zöllner in Weil am Rhein durchsuchten den Wagen und fanden in einer Aktentasche das Geld, das in 100- und 50-Euro-Scheinen gebündelt war.

Der Mann sagte, er habe die Scheine aus seinem Schließfach bei einer Schweizer Bank. Er musste noch vor Ort knapp 30 000 Euro als Sicherheit hinterlegen. In dieser Höhe droht ihm nun ein Bußgeld.

Hätte er gesagt, dass er Bares dabei hat, wäre er ohne Bußgeld davongekommen, hieß es. Jeder, der über die Grenze reise und 10 000 Euro oder mehr dabei habe, müsse dies dem Zoll mitteilen. Dies gelte für Bargeld ebenso wie für Wertpapiere, Sparbücher sowie für Edelsteine sowie Edelmetalle wie Gold und Silber mit diesem Wert.

Pressemitteilung

Informationen des Zolls zum Thema Bargeld bei Grenzübertritt