Die Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe treffen sich am Freitag in der südwestenglischen Grafschaft Cornwall. Zum Auftakt wollen die Teilnehmer vor allem über die Erholung von der Corona-Pandemie sprechen, dabei stehen Fragen wie Spenden von Impfdosen und finanzielle Hilfen beim weltweiten Aufbau von Stätten für die Impfstoffproduktion im Fokus. Am Abend geht es bei einem Empfang mit Königin Elizabeth II. und Thronfolger Prinz Charles vornehmlich um den Umweltschutz und den Kampf gegen den Klimawandel.
Das dreitägige Treffen wirtschaftsstarker Demokratien findet unter dem Vorsitz des britischen Premierministers Boris Johnson im Strandort Carbis Bay statt. Es ist die erste persönliche Tagung der Staats- und Regierungschefs in diesem Format seit zwei Jahren. Im vergangenen Jahr schaltete die „Gruppe der Sieben“ sich wegen Corona nur per Video zusammen. Für US-Präsident Joe Biden ist es der erste große internationale Gipfel, an dem er zum Auftakt seiner etwa einwöchigen Europa-Reise teilnimmt.
Der G7 gehören außer den USA und Großbritannien auch Deutschland, Frankreich, Italien, Japan und Kanada an. Als Gäste sind am Samstag die Staats- und Regierungschefs Australiens, Indiens, Südkoreas und Südafrikas eingeladen. Gastgeber Johnson will die dreitägige Konferenz so noch mehr zu einem Gipfel der Demokratien machen.