Freiburg/Madrid Flugzeugabsturz: Maschine von Freiburger Flugschule

Freiburg/Madrid / DPA 31.01.2018

Nach dem Tod eines 54 Jahre alten Mannes bei einem Flugzeugabsturz in Spanien ist die Unglücksursache noch unklar. Die Ermittlungen liefen über die spanischen Behörden, sagte ein Sprecher der Polizei Freiburg am Mittwoch. Bei der Unglücksmaschine handele es sich um ein Ultraleichtflugzeug einer Freiburger Flugschule, sie sei mit zwei Männern besetzt gewesen. Am Steuer saß der Polizei zufolge ein Flugschüler. Der 54 Jahre alte Mann aus dem Kreis Unna in Nordrhein-Westfalen kam bei dem Absturz ums Leben. Er starb am Unglücksort. Der 38 Jahre alte, aus Freiburg stammende Fluglehrer wurde den Angaben zufolge schwer verletzt.

Die beiden Opfer seien identifiziert worden, sagte der Sprecher, der frühere Altersangaben der spanischen Polizei korrigierte. Nach dem Unglück hatte diese zunächst das Alter des Toten mit 55 und das des Schwerverletzen mit 46 angegeben.

Der Unfall ereignete sich nach offiziellen Angaben am Montagabend im Süden Spaniens, nahe der Ortschaft Villamartín in der Provinz Cádiz. Der Pilot habe in der Landephase rund 200 Meter vor der Piste des Flugplatzes von Villamartín die Kontrolle über die Maschine verloren, teilte die spanische Polizei mit.

Das Kleinflugzeug sei auf ein Feld gestürzt, sofort in Flammen aufgegangen und fast völlig ausgebrannt. Die von Anwohnern und Spaziergängern alarmierte Feuerwehr habe nur einen der beiden Insassen aus der brennenden Maschine lebend bergen können.

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