Karlsbad Feuer in Einfamilienhaus: 17-Jähriger gesteht Brandstiftung

Ein Feuerwehr-Warnschild. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Ein Feuerwehr-Warnschild. Foto: Patrick Seeger/Archiv © Foto: Patrick Seeger
Karlsbad / DPA 11.01.2018

Nach dem Brand eines Einfamilienhauses in Karlsbad (Kreis Karlsruhe) hat die Polizei einen 17-Jährigen festgenommen. Der Jugendliche habe die Tat gestanden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Staatsanwaltschaft hat wegen des Verdachts der besonders schweren Brandstiftung Haftbefehl beantragt. Bei dem Feuer vergangene Woche waren drei Menschen verletzt worden und ein hoher Schaden entstanden. Zu einem möglichen Motiv machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Das Feuer war in einer Garage ausgebrochen und dann auf das Wohnhaus darüber übergegangen. Die Bewohner konnten sich ins Freie retten, erlitten jedoch Rauchvergiftungen. Der Schaden am Gebäude, das bislang noch nicht bewohnbar ist, beläuft sich auf mindestens 200 000 Euro.

Mitteilung der Polizei

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