Bei dem Unglück im mittelfränkischen Ansbach am 7. November ist ein Reiheneckhaus explodiert. Die Rettungskräfte hätten nach der Detonation eine männliche Leiche geborgen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Bei dem Toten handele es sich laut Polizei um den 58 Jahre alten Bewohner des Hauses.

Feuerwehrleute im Einsatz verletzt

Im Einsatz seien zudem zwei Feuerwehrleute leicht verletzt worden, sie wurden ambulant behandelt. Gegen 13:30 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale Mittelfranken mehrere Notrufe über eine Explosion in einem Reiheneckhaus in der Humboldtstraße in Ansbach ein. Die alarmierten Rettungskräfte fanden beim Eintreffen ein massiv beschädigten Haus vor, aus welchem Feuer und dichter Rauch drang. Einem Großaufgebot der Feuerwehren aller umliegenden Gemeinden gelang es schließlich gegen 16 Uhr den Brand zu löschen. Bei den Löscharbeiten erlitten zwei Feuerwehrleute leichte Verletzungen, welche in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten.

Nachdem das Feuers gelöscht war, wurde in dem Gebäude ein 58-jähriger Bewohner tot aufgefunden und geborgen. Ein vor Ort befindlicher Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden.

Humboldtstraße für Begehung des Unglücksorts gesperrt

Derzeit stellen die Einsatzkräfte des Technischen Hilfwerks und der Feuerwehr durch das Einziehen von Stützbalken ein gefahrloses Begehen des Unglücksortes sicher. Hierzu wird die Humboldtstraße bis zum Freitag, 8. November 2019, an der Unglücksstelle gesperrt sein.

Wie kam es zu der Explosion?

Die Ursache für die Explosion war zunächst unklar. Die Kripo in Ansbach hat die Ermittlungen übernommen. Insgesamt waren rund 160 Kräfte im Einsatz. Im weiteren Verlauf werden umfangreiche Spurensicherungs- und weitere Ermittlungsmaßnahmen zur Aufklärung der Explosionsursache durchgeführt.