Stuttgart Exotische Balz in der Wilhelma

Wer die Damen beeindrucken will, muss schick aussehen: Ein Pfau reinigt sein prächtiges Gefieder.
Wer die Damen beeindrucken will, muss schick aussehen: Ein Pfau reinigt sein prächtiges Gefieder. © Foto: Arne Dedert
Stuttgart / DPA 10.05.2018

Farbenfroher Flirt: Im zoologisch-botanischen Garten in Stuttgart, der Wilhelma, buhlen in diesen Tagen die blauen Pfauen mit ihrer markanten Schleppe um die Gunst der Hennen. Die acht balzenden Männchen dürfen sich frei in der historischen Parkanlage bewegen, und sie suchen sich oft die schönsten Plätze aus, wie die Betreiber am Donnerstag mitteilten. Eindrucksvoll erstrahlt die Farbenpracht der Pfauen vor den maurischen Gebäuden des königlichen Refugiums des Bauherrn, Wilhelm I. von Württemberg.

Balz gefällt auch den Zweibeinern

„Obwohl die Pracht der tierischen Partnersuche dient, wirkt sie auch auf Menschen offensichtlich sehr anziehend“, hieß es weiter. Die Besucher scharen sich demnach um die eindrucksvollen Tiere, gespannt, ob sie ihr sagenumwobenes Rad schlagen.

Die Schleppe des blauen Pfaus kann bis zu anderthalb Meter lang werden. Dreht sich der Hahn in der Sonne, schimmert die Fächer-Vorderseite je nach Lichteinfall grünlich oder golden. Der Blaue Pfau bewohnt eigentlich die Trockenwälder Indiens. Durch die Eroberungsfeldzüge Alexander des Großen kam er in der Antike nach Europa.

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