Für Franck Ribéry verlief der Start ins neue Jahr holprig. Der Fußballprofi des FC Bayern München verletzte sich nicht nur am Oberschenkel, sondern bekam auch auf den sozialen Netzwerken einen riesigen „Shitstorm“ ab. Der Grund: Der französische Flügelflitzer veröffentlichte auf der Plattform „Instagram“ ein Video, in dem er sich ein vergoldetes Rib-Eye-Steak schmecken lässt. Der stolze Preis für das edle Stück Fleisch: 1.200 Euro.

Das Video erregte die Gemüter. Viele Nutzer kritisierten Ribéry und bezeichneten ihn als dekadent. Dabei ist der Franzose längst nicht der einzige, der für exklusives Essen Unsummen ausgibt. Wir haben euch eine Liste mit sündhaft teuren Speisen zusammengestellt.

Pizza für 1700 Euro

In den USA muss bekanntlich alles größer, ausgefallener und exklusiver sein. Das gilt auch fürs Essen. Kein Wunder also, dass ausgerechnet der New Yorker Braulio Bunnay eine der teuersten Pizzen der Welt zubereitet.

Wobei die Bezeichnung „Pizza“ schon fraglich ist. Denn Bunnays Kreation hat mit dem italienischen Original kaum Ähnlichkeiten. Statt Mozzarella und Tomatensoße verwendet der Koch englischen Edel-Käse, französischen Trüffel und Kavier aus dem Kaspischen Meer. Das absolute Highlight ist aber die dünne Schicht aus 24-karätigem Blattgold, das extra aus Ecuador eingeflogen wird. Das alles hat natürlich seinen Preis: 2000 US-Dollar verlangt Bunnay pro Pizza.

Eine Tüte Popcorn für 230 Euro

Kino und Popcorn – das gehört einfach zusammen. Wer bei nächsten Kinobesuch vor seinen Freunden mal richtig angeben will, sollte sich eine Tüte von Berco’s Popcorn bestellen. Die amerikanische Firma verwendet in der Herstellung nur exklusive Zutaten – etwa Butter aus Vermont oder die teuerste Vanille-Sorte der Welt „Nielsen Massey“. Außerdem überzieht „Berco’s“ jedes Maiskorn mit 23-karätigen Blattgold. Das alles ist natürlich nicht billig: Knapp 200 Gramm des „Billion Dollar Popcorn“ kosten 250 US-Dollar.

Fisch für 500 Euro

Dieses japanische Gericht ist nicht nur verdammt teuer, es ist auch verdammt gefährlich. „Fugu“ nennt sich die Delikatesse, die aus Kugelfischen gewonnen wird. Das Problem: Eigentlich ist der Verzehr von Kugelfischen hochgiftig und kann sogar zum Tode führen. Lediglich das Fleisch der Muskeln ist unbedenklich.

Doch um an das heranzukommen, ist präzises Arbeiten notwendig. Schließlich kann jeder falsche Schnitt verehrende Folgen für den Konsumenten haben. Deswegen benötigen die Köche in Japan eine spezielle Lizenz für die Zubereitung des Fisches. Und die lassen sie sich ordentlich bezahlen: Der Fisch kostet rund 500 Euro pro Kilo.

Weintrauben für 10.000 Euro

Auch die nächste Delikatesse kommt aus Japan. Dort hat es nämlich Tradition, als Gastgeschenk eine süße Frucht mitzubringen. Aus dem Grund sind Weintrauben äußerst beliebt. Und wenn die noch schön groß sind, sind einige Japaner dazu bereit, astronomische Summen auf den Tisch zu blättern. Zu diesem speziellen Kreis gehört auch Takamaru Konishi.

Der Supermarktbetreiber ersteigerte bei einer Obst-Auktion 2016 30 Weintrauben der Nobel-Sorte „Ruby Roman“ (siehe Bild) für unglaubliche 1,1 Millionen Yen (damals rund 10.000 Euro). Das Besondere: Jede Traube ist ungefähr so groß wie ein Tischtennisball.

Döner für 1100 Euro

Sich mal eben einen Kebab beim Laden um die Ecke holen? Das geht bei Onder Sahan nicht. Der Koch betreibt in London ein nobles Restaurant und hat sich auf die Fahne geschrieben, seinen Kunden den besten Döner der Welt zu servieren. Dafür verwendet er feinstes japanisches Wagyu-Fleisch und 25 Jahre alten italienischen Essig. Die exklusiven Zutaten machen sich auch auf der Rechnung bemerkbar: Der Kebab kostet astronomische 925 Pfund.

Speisen der etwas anderen Art

Ihr mögt es noch ausgefallener? Dann empfehlen wir euch diese „Leckereien“:

Das könnte dich auch interessieren: