Stuttgart Wetterlage ändert sich: Ende von Feinstaubalarm in Sicht

Autos fahren in Stuttgart an einer Feinstaub-Messstation vorbei. Foto: Larissa Schwedes/Archiv
Autos fahren in Stuttgart an einer Feinstaub-Messstation vorbei. Foto: Larissa Schwedes/Archiv © Foto: Larissa Schwedes
Stuttgart / DPA 13.01.2018

Die stabile und trockene Wetterlage, die in Stuttgart den ersten Feinstaubalarm des Jahres ausgelöst hat, endet voraussichtlich am Sonntagabend. Das teilte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag mit. Dann ziehe von Island ein Tiefdruckgebiet auf, das Anfang nächster Woche im Südwesten für viel Regen und starken Wind sorge. Dann könne auch der derzeit ausgerufene Feinstaubalarm in Stuttgart beendet werden.

Die Stadtverwaltung nannte noch keinen festen Zeitpunkt dafür. „Der Feinstaubalarm geht in jedem Fall bis einschließlich Montag“, sagte ein Pressesprecher am Samstagmorgen.

Feinstaubalarm wird in Stuttgart ausgerufen, wenn Meteorologen über mehrere Tage einen geringen Luftaustausch voraussagen. Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid können dann nicht abziehen.

Die Feinstaubwerte an Deutschlands dreckigster Kreuzung am Neckartor sind in den vergangenen Tagen weiter gesunken. Die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) registrierte am Freitag im Schnitt etwa 31 Mikrogramm gesundheitsschädlichen Feinstaub (PM10) je Kubikmeter Luft, was sie am Samstag online mitteilte. Damit liegt der Wert deutlich unter den der vergangenen Tagen und dem von der EU erlaubten Bereich (50 Mikrogramm).

Messwerte Tagesmittel

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