Heidelberg Er leuchtet blutrot: Mondfinsternis gut zu sehen

Der teilweise vom Erdschatten verdunkelte Vollmond steht über einem Wald. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv
Der teilweise vom Erdschatten verdunkelte Vollmond steht über einem Wald. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv © Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Heidelberg / DPA 27.07.2018

Die Teleskope im Südwesten dürften am Freitagabend fest auf den Himmel gerichtet sein. Astronomen und Hobby-Sternengucker hoffen, bei klarer Sicht ein besonderes Schauspiel beobachten zu können: Für mehr als eine Stunde taucht der Mond in den Erdschatten und leuchtet blutrot - die längste sichtbare totale Mondfinsternis des Jahrhunderts. Los geht es mit Beginn der Dunkelheit am Abend.

Mitverfolgen kann man das Spektakel etwa im Heidelberger Stadtteil Bahnstadt. Dort organisiert „Das Haus der Astronomie“ ab 21.30 Uhr Beobachtungen mit Fernrohren. Auch von der Sternwarte Stuttgart aus können Besucher in den Nachthimmel schauen. Sie hat ab 20.30 Uhr geöffnet. Dafür sind den Angaben zufolge zusätzliche mobile Teleskope vorgesehen. Ebenfalls steht die Sternwarte Tübingen Besuchern offen.

In Stuttgart geht der Mond um kurz nach 21.00 Uhr auf, etwa eine halbe Stunde später liegt er dann bis etwa 23.15 komplett im Schatten der Erde.

Haus der Astronomie in Heidelberg

Sternwarte Stuttgart zur Mondfinsternis

Sternwarte Tübingen

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