Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Freiheitsstrafe, die Nebenklagevertretung will außerdem die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld erreichen. Auch die Verteidigung beantragte eine Verurteilung wegen Mordes - will aber eine verminderte Schuldfähigkeit des Angeklagten geltend machen.
Der 51-Jährige hatte sich beim Prozessauftakt Mitte Oktober geständig gezeigt: Er habe den neunjährigen Jungen im März 2021 erst mit einem Metallbügel geschlagen und dann mit bloßen Händen gewürgt, bis er sich nicht mehr bewegte. Laut der Anklage war der Mann von Existenzängsten getrieben und litt an einer Depression.