Ravensburg Ehefrau erwürgt: Rechtsmittel gegen lebenslange Haftstrafe

Das Schild mit der Aufschrift „Landgericht“ hängt vor dem Landgerichtsgebäude. Foto: Felix Kästle/Archiv
Das Schild mit der Aufschrift „Landgericht“ hängt vor dem Landgerichtsgebäude. Foto: Felix Kästle/Archiv © Foto: Felix Kästle
Ravensburg / DPA 24.07.2018

Nach dem Urteil gegen einen 35 Jahre alten Mann wegen Mordes an seiner Ehefrau hat dessen Anwalt, Ralf Steiner, am Dienstag angekündigt, zeitnah Rechtsmittel gegen die Entscheidung der Richter einzulegen. Das Landgericht Ravensburg hatte den 35-Jährigen aus Hoßkirch (Kreis Ravensburg) am Montag zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Der Prozess startete neu, weil die Verteidigung ein Befangenheitsgesuch gegen eine Schöffin beantragt hatte, dem im März 2018 stattgegeben wurde.

Der 35-Jährige soll laut Anklage Ende Februar 2017 seine Ehefrau erwürgt und dann einen tödlichen Autounfall vorgetäuscht haben. Zuerst soll er sie in der gemeinsamen Wohnung erwürgt haben, weil sie sich von ihm trennen wollte. Nach der Tat soll er die Leiche der Frau zu einem Acker gefahren haben. Dort platzierte er sein Opfer laut Staatsanwaltschaft auf dem Fahrersitz und fuhr das Auto vom Beifahrersitz aus eine Böschung hinab in das Feld, um so einen Unfall vorzutäuschen. Dabei soll er selbst schwer verletzt worden sein.

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