Am 14.02.2022 starb ein Mann im oberpfälzischen Weiden, nachdem er in einem Lokal Champagner getrunken hatte. Wie sich im Nachhinein herausstellte, war die Flasche mit Ecstasy (MDMA) versetzt. Sieben weitere Menschen, mit denen der Mann dort war, wurden verletzt. Nun hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit eine weitere Warnung herausgegeben. Angeblich soll es sich um eine weitere Charge Champagner handeln, die mit Ecstasy versetzt ist.
Die Warnung wurde über niederländische Lebensmittelbehörde (NVWA) in Umlauf gebracht. Dabei soll es sich um folgende Chargen handeln:
  • Flaschen von Moët & Chandon Ice Impérial von 3 Litern mit dem Loscode LAJ7QAB6780004 und LAK5SAA6490005 aufmerksam. Dieser Code befindet sich auf dem Etikett auf der Rückseite der Flasche

Worauf ist zu achten?

Falls Sie im Besitz einer solchen Ware sein sollten, rät die Behörde folgendes:
  • Lassen Sie die Flasche unberührt, wenn der Inhalt von dem abweicht, was für Champagner üblich ist.
  • Mit MDMA gefüllte Flaschen sind außen nicht von mit Champagner gefüllten Flaschen zu unterscheiden.
  • Beim Gießen gibt es einen deutlichen Unterschied: Das flüssige MDMA sprudelt NICHT und hat eine rötlich-braune Farbe, die sich mit der Zeit verdunkelt.
  • Es hat einen anderen Anisgeruch.

Was tun wenn man der Sache nicht traut?

  • PROBIEREN SIE NICHTS! Selbst das Eintauchen einer Fingerspitze in die Flüssigkeit und das Schmecken kann auch ohne Schlucken zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Die Einnahme eines kleinen Schlucks kann tödlich sein.
  • Wenn Sie einer geöffneten Flasche nicht trauen, ist es wichtig, die Flaschen und Gläser unberührt zu lassen.
  • Sofort die Polizei informieren.