Beinahe täglich ändern sich die Corona-Regeln der jeweiligen Länder und Staaten, ebenso die Bedingungen zur Ein- oder Durchreise.
Am Donnerstag, 22. Oktober 2020, hat die Bundesregierung die Nachbarländer Polen und Schweiz, fast ganz Österreich und große Teile Italiens mit Wirkung ab 24. Oktober zu Corona-Risikogebieten erklärt. Die Kanarischen Inseln wurden dagegen von der Risikoliste gestrichen. Auch Großbritannien bis auf die Kanalinseln und Überseegebiete, ganz Irland und Liechtenstein gelten nun als Risikogebiete. Hinzu kommen einzelne Regionen in Bulgarien, Estland, Kroatien, Schweden, Slowenien und Ungarn.

Corona-Risiko in fast allen Grenzregionen

Mit den neuen Entscheidungen der Bundesregierung stehen inzwischen alle Grenzgebiete zu Deutschland außer die in Dänemark auf die Risikoliste. Allerdings hat Dänemark wegen hoher Corona-Zahlen in Deutschland seine Grenze geschlossen. In Österreich ist nur noch das südliche Bundesland Kärnten ausgenommen, obwohl auch dort die 7-Tage-Inzidenz auf über 70 gestiegen ist. Außerdem gilt für zwei kleine Exklaven an der Grenze zu Deutschland eine Ausnahmeregelung.
Ständig gibt es Neuigkeiten, die nicht immer ganz logisch und nachvollziehbar sind und oft auch überraschend ohne Vorankündigung erfolgen oder ein Hin und Her beinhalten. So zum Beispiel Tunesien: Am 1. Oktober wurde das Mittelmeerland von der Liste der Risikogebiete gestrichen, bevor es sich zum 7. Oktober dann doch wieder darauf fand. Das Auswärtige Amt hatte auch in den wenigen Tagen dazwischen weiterhin vor Reisen nach Tunesien gewarnt. Dies trotz einer Ankündigung, dass Reisewarnungen und Risikogebiete ab 1. Oktober eigentlich „automatisch“ miteinander abgeglichen werden sollten. Auch die Reisewarnung für die Insel Korsika wurde diesen Herbst zunächst aufgehoben, nur um eine Woche später erneut verhängt zu werden. Zu den Hintergründen wollte das Auswärtige Amt auf Anfrage der Redaktion keine Stellung nehmen.
Corona Österreich Skisaison Droht in Österreich ein zweites Ischgl?

Innsbruck

„Re-open EU“ informiert über Einreise und Quarantäne

Zum Stichtag 1. Oktober ist für Risikogebiete weltweit jedenfalls die pauschale Reisewarnung außerhalb der EU gefallen, und es gibt individuelle Einstufungen für jedes Land. Innerhalb von Europa (EU/EWR/CH) gibt es das praktische Tool „Re-open EU“, mit dem man für alle Länder jederzeit aktuell die Einreise- und Quarantänebestimmungen abfragen kann.

Gleichbehandlung von EU-Auslandsreisen – Lucha will Urlaubsverzicht

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn legt den Deutschen nahe, keine Auslandsreisen in den Herbst- und Weihnachtsferien zu unternehmen, obwohl es dafür nicht unbedingt eine eindeutige epidemiologische Grundlage gibt, und Einschränkungen erneut die Wirtschaft und die gesellschaftliche Freiheit unangemessen beeinträchtigen könnten. Baden-Württembergs Sozialminister „Manne“ Lucha (Grüne) rief die Bürger sogar zu freiwilligem „Urlaubsverzicht“ auf.
Ungeachtet der Lage in manchen Risikogebieten wie Tirol und Vorarlberg, die sich nicht unbedingt wesentlich anders darstellt als in der Heimat, sieht Spahn beim Reisen ein enormes Risiko für die Verbreitung des Coronavirus und will Deutschland wie schon im Frühjahr so weitgehend wie möglich von der Außenwelt abschotten. Da es nur noch wenige europäische Regionen ohne Reisewarnung gibt, wird es dadurch auch mit der Urlaubsplanung allmählich immer schwieriger.

Reisen, Reisewarnung, Risikogebiete: Wann ändern sich die Regeln?

Im Kampf gegen das Wirrwarr bei coronabedingten Reisebeschränkungen hat die EU-Kommission den Mitgliedstaaten konkrete Vorschläge vorgelegt. Das Konzept aus Brüssel sieht vor, sich schnellstmöglich auf gemeinsame Kriterien und Schwellenwerte für die Einführung von Reisebeschränkungen zu verständigen statt starr an einem Grenzwert von „50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche“ festzuhalten, ohne dabei Parameter wie die Quote der positiven Tests oder die Auslastung der Krankenhäuser zu berücksichtigen.
Ausreiseverbot Risikogebiete Grenzschließung Neue Corona-Ampel für Reisewarnungen in der EU

Berlin

Zudem schlägt die Kommission die Erstellung einer EU-Risikogebietskarte und einheitliche Regeln für Reisen in Risikogebiete vor. Bislang gibt es beispielsweise für Reiserückkehrer sehr unterschiedliche Test- und Quarantänepflichten – selbst innerhalb von Deutschland. Das Thema Gesundheit liegt aber prinzipiell in der Verantwortung der Mitgliedsstaaten, da es nicht „vergemeinschaftet“ ist.

Bald 5 Tage Zwangsquarantäne und digitale Einreiseanmeldung

Bei der Rückkehr aus Risikogebieten und Risikoländern müssen Reisende mit einer Quarantäne rechnen: Für Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, kann gemäß den jeweiligen Quarantäne-Verordnungen der zuständigen Bundesländer, eine Pflicht zur Absonderung bestehen.
Diese Quarantäne kann unter Umständen ab dem fünften Tag nach der Rückkehr beendet werden, sofern ein negativer Corona-Test vorliegt. Die Möglichkeit eines Tests zur Qurantänebefreiung schon in den letzten 48 Stunden vor dem Rückflug soll spätestens am 8. November in allen deutschen Bundesländern entfallen. Zudem könnte dann auch die digitale Einreiseanmeldung zu einer Art „Grenzschließung light“ führen.

Aktuelle Corona-Risikogebiete weltweit - Diese Länder und Staaten sind Risikogebiete

Ausweisung der aktuellen internationalen Risikogebiete (Stand: 22.10, 9 Uhr - die neu ausgewiesenen Risikogebiete sind wirksam ab Samstag, 24. Oktober, 0 Uhr):
  • Afghanistan (seit 15. Juni)
  • Ägypten (seit 15. Juni)
  • Albanien (seit 15. Juni)
  • Algerien (seit 15. Juni)
  • Andorra - das Fürstentum Andorra (seit 26. August)
  • Angola (seit 15. Juni)
  • Äquatorialguinea (seit 15. Juni)
  • Argentinien (seit 15. Juni)
  • Armenien (seit 15. Juni)
  • Aserbaidschan (seit 15. Juni)
  • Äthiopien (seit 15. Juni)
  • Bahamas (seit 15. Juni)
  • Bahrain (seit 15. Juni)
  • Bangladesch (seit 15. Juni)
  • Belarus (seit 15. Juni)
  • Belgien – das gesamte Land (seit 30. September)
  • Belize (seit 15. Juni)
  • Benin (seit 15. Juni)
  • Bhutan (seit 15. Juni)
  • Bolivien (seit 15. Juni)
  • Bosnien und Herzegowina (seit 15. Juni)
  • Brasilien (seit 15. Juni)
  • Bulgarien – die folgenden Verwaltungsbezirke („Oblaste“) gelten derzeit als Risikogebiete:
    Blagoevgrad (seit 7. August)
    Rasgrad (seit 24. Oktober)
    Sliven (seit 24. Oktober)
    Sofia Stadt (seit 24. Oktober)
    Targowischte (seit 7. Oktober)
  • Burkina Faso (seit 15. Juni)
  • Burundi (seit 15. Juni)
  • Cabo Verde (seit 3. Juli)
  • Chile (seit 15. Juni)
  • Costa Rica (seit 15. Juni)
  • Côte d'Ivoire (seit 15. Juni)
  • Dänemark – die folgenden Regionen gelten derzeit als Risikogebiete:
    Region Hovedstaden (seit 23. September)
  • Dominikanische Republik (seit 15. Juni)
  • Dschibuti (seit 15. Juni)
  • Ecuador (seit 15. Juni)
  • El Salvador (seit 15. Juni)
  • Eritrea (seit 15. Juni)
  • Estland – die folgenden Regionen gelten derzeit als Risikogebiete:
    Jogeva (seit 24. Oktober)
    Eswatini (seit 15. Juni)
  • Finnland – die folgenden Regionen gelten derzeit als Risikogebiete:
    Region Österbotten (seit 17. Oktober)
  • Frankreich – die folgenden Regionen gelten derzeit als Risikogebiete:
    Gesamt Kontinentalfrankreich (seit 17. Oktober)
    Überseegebiet: Französisch-Guyana (seit 21. August)
    Überseegebiet: Guadeloupe (seit 26. August)
    Überseegebiet: St. Martin (seit 26. August)
    Überseegebiet: La Réunion (seit 16. September)
    Überseegebiet: Martinique (seit 17. Oktober)
  • Gabun (seit 15. Juni)
  • Gambia (seit 15. Juni)
  • Georgien (seit 7. Oktober)
  • Ghana (seit 15. Juni)
  • Guatemala (seit 15. Juni)
  • Guinea (seit 15. Juni)
  • Guinea Bissau (seit 15. Juni)
  • Guyana (seit 15. Juni)
  • Haiti (seit 15. Juni)
  • Honduras (seit 15. Juni)
  • Indien (seit 15. Juni)
  • Indonesien (seit 15. Juni)
  • Irak (seit 15. Juni)
  • Iran (seit 15. Juni)
  • Irland – das gesamte Land gilt als Risikogebiet(seit 24. Oktober)
  • Island (seit 30. September)
  • Israel (seit 3. Juli)
  • Italien – die folgenden Regionen gelten derzeit als Risikogebiete:
    Abrruzzen (seit 24. Oktober)
    Aostatal (seit 24. Oktober)
    Emilia-Romagna (seit 24. Oktober)
    Friaul-Julisch Venetien (seit 24. Oktober)
    Kampanien (seit 17. Oktober)
    Latium (seit 24. Oktober)
    Ligurien (seit 17. Oktober)
    Lombardei (seit 24. Oktober)
    Piemont (seit 24. Oktober)
    Sardinien (seit 24. Oktober)
    Toskana (seit 24. Oktober)
    Venetien (seit 24. Oktober)
    die autonome Provinz Bozen (seit 24. Oktober)
  • Jamaika (seit 15. Juni)
  • Jemen (seit 15. Juni)
  • Jordanien (seit 7. Oktober)
  • Kamerun (seit 15. Juni)
  • Kasachstan (seit 15. Juni)
  • Katar (seit 15. Juni)
  • Kenia (seit 15. Juni)
  • Kirgisistan (seit 15. Juni)
  • Kolumbien (seit 15. Juni)
  • Komoren (seit 15. Juni)
  • Kongo DR (seit 15. Juni)
  • Kongo Rep (seit 15. Juni)
  • Korea (Volksrepublik) (seit 15. Juni)
  • Kosovo (seit 15. Juni)
  • Kroatien - die folgenden Gespanschaften gelten derzeit als Risikogebiete:
    Bjelovar-Bilogora (seit 24. Oktober)
    Dubrovnik-Neretva (seit 9. September)
    Grad (Stadt)
    Zagreb (seit 17. Oktober)
    Krapina-Zagorje (seit 7. Oktober)
    Lika-Senj (seit 23. September)
    Međimurje (seit 17. Oktober)
    Požega-Slawonien (seit 9. September)
    Sisak-Moslavina (seit 7. Oktober)
    Split-Dalmatien (seit 20. August)
    Varaždin (seit 24. Oktober)
    Virovitica-Podravina (seit 16. September)
    Vukovar-Syrmien (seit 7. Oktober)
    Karlovac (seit 24. Oktober)
    Osijek-Baranja (seit 24. Oktober)
    Zagreb (seit 24. Oktober)
  • Kuwait (seit 15. Juni)
  • Lesotho (seit 15. Juni)
  • Libanon (seit 15. Juni)
  • Liberia (seit 15. Juni)
  • Libyen (seit 15. Juni)
  • Liechtenstein – das gesamte Land gilt als Risikogebiet (seit 24. Oktober)
  • Litauen – die folgenden Bezirke gelten derzeit als Risikogebiete:
    Kaunas (seit 7. Oktober)
    Šiaulių (seit 30. September)
  • Luxemburg (14. Juli – 20. August und seit 25. September)
  • Madagaskar (seit 15. Juni)
  • Malawi (seit 15. Juni)
  • Malediven (seit 17. Juli)
  • Mali (seit 15. Juni)
  • Malta (seit 17. Oktober)
  • Marokko (seit 15. Juni)
  • Mauretanien (seit 15. Juni)
  • Mexiko (seit 15. Juni)
  • Mongolei (seit 15. Juni)
  • Montenegro (15. – 19. Juni und seit 17. Juli)
  • Mosambik (seit 15. Juni)
  • Nepal (seit 15. Juni)
  • Nicaragua (seit 15. Juni)
  • Niederlande – das gesamte Land (inkl. der autonomen Länder) (seit 17. Oktober)
  • Niger (seit 15. Juni)
  • Nigeria (seit 15. Juni)
  • Nordmazedonien (seit 15. Juni)
  • Oman (seit 15. Juni)
  • Österreich – die folgenden Bundesländer gelten derzeit als Risikogebiete:
    Burgenland (seit 24. Oktober)
    Niederösterreich (seit 24. Oktober)
    Oberösterreich (seit 24. Oktober)
    Salzburg (seit 24. Oktober)
    Steiermark (seit 24. Oktober)
    Tirol (seit 25. September) mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz (seit 2. Oktober)
    Vorarlberg (seit 23. September) mit Ausnahme der Gemeinde Mittelberg / Kleinwalsertal (seit 2. Oktober)
    Wien (seit 16. September)
  • Pakistan (seit 15. Juni)
  • Palästinensische Gebiete (seit 3. Juli)
  • Panama (seit 15. Juni)
  • Papua-Neuguinea (seit 17. Juni)
  • Paraguay (seit 15. Juni)
  • Peru (seit 15. Juni)
  • Philippinen (seit 15. Juni)
  • Polen – das gesamte Land gilt als Risikogebiet (seit 24. Oktober)
  • Portugal– die folgenden Regionen gelten derzeit als Risikogebiete:
    Region (Großraum) Lissabon (seit 23. September)
    Norte (seit 17. Oktober)
  • Republik Moldau (seit 15. Juni)
  • Rumänien – das gesamte Land (seit 7. Oktober)
  • Russische Föderation (seit 15. Juni)
  • Sambia (seit 15. Juni)
  • São Tomé und Príncipe (seit 16. Juni)
  • Saudi Arabien (seit 15. Juni)
  • Schweden - die folgenden Provinzen gelten derzeit als Risikogebiete:
    Jämtland (seit 17. Oktober)
    Jönköping (seit 24. Oktober)
    Örebro (seit 17. Oktober)
    Östergötland (seit 24. Oktober)
    Stockholm (seit 17. Oktober)
    Uppsala (seit 17. Oktober)
  • Schweiz – das gesamte Land gilt als Risikogebiet (seit 24. Oktober)
  • Senegal (seit 15. Juni)
  • Serbien (seit 15. Juni)
  • Sierra Leone (seit 15. Juni)
  • Simbabwe (seit 15. Juni)
  • Slowakei – das gesamte Land (seit 17. Oktober)
  • Slowenien – folgende Regionen gelten als Risikogebiete:
    Gorenjska (seit 7. Oktober)
    Goriška (seit 24. Oktober)
    Jugovzhodna Slovenija (seit 17. Oktober)
    Koroška (seit 30. September)
    Osrednjeslovenska (seit 7. Oktober)
    Podravska (seit 17. Oktober)
    Pomurska (seit 17. Oktober)
    Posavska (seit 24. Oktober)
    Primorsko-Notranjska (seit 23. September)
    Savinjska (seit 7. Oktober)
    Zasavska (seit 7. Oktober)
  • Somalia (seit 15. Juni)
  • Spanien – das gesamte Land Spanien (seit 2. September) mit Ausnahme der Kanarische Inseln (seit 24. Oktober)
  • Südafrika (seit 15. Juni)
  • Sudan (seit 15. Juni)
  • Südsudan (seit 15. Juni)
  • Surinam (seit 15. Juni)
  • Syrische Arabische Republik (seit 15. Juni)
  • Tadschikistan (seit 15. Juni)
  • Tansania (seit 15. Juni)
  • Tschechien – ganz Tschechien (seit 25. September)
  • Timor Leste (Osttimor) (seit 17. Juni)
  • Togo (seit 15. Juni)
  • Trinidad Tobago (seit 15. Juni)
  • Tschad (seit 15. Juni)
  • Tunesien (seit 7. Oktober)
  • Türkei (seit 15. Juni)
  • Turkmenistan (seit 17. Juni)
  • Ukraine (seit 15. Juni)
  • Ungarn – folgende Regionen/ Komitate gelten als Risikogebiete:
    Hauptstadt Budapest (seit 16. September)
    Baranya (seit 7. Oktober)
    Borsod-Abaúj-Zemplén (seit 7. Oktober)
    Csongrád-Csanád (seit 30. September)
    Györ-Moson-Sopron (seit 23. September)
    Hajdú-Bihar (seit 7. Oktober)
    Heves (seit 24. Oktober)
    Jász-Nagykun-Szolnok (seit 7. Oktober)
    Komárom-Esztergom (seit 7. Oktober)
    Nógrád (seit 7. Oktober)
    Pest (seit 30. September)
    Somogy (seit 24. Oktober)
    Szabolcs-Szatmár-Bereg (seit 7. Oktober)
    Vas (seit 30. September)
    Veszprém (seit 17. Oktober)
    Zala (seit 24. Oktober)
  • USA (seit 3. Juli gesamte USA)
  • Usbekistan (seit 15. Juni)
  • Venezuela (seit 15. Juni)
  • Vereinigte Arabische Emirate (seit 23. September)
  • Zentralafrikanische Republik (seit 15. Juni)
Reisewarnung Risikogebiete 1. Oktober Willkür bei deutschen Reisewarnungen?

Berlin

Diese Gebiete waren Corona-Risikogebiete, sind aber jetzt keine mehr

Unten stehende Gebiete waren zu einem beliebigen Zeitpunkt in den vergangenen 14 Tagen Risikogebiete, sind derzeit jedoch keine mehr (Zeitraum in dem Gebiet als Risikogebiet galt). Außerdem gibt es Länder wie China, Ruanda und Uruguay, die zwar wenig Risiko aufweisen, jedoch keine Urlauber aus Deutschland einreisen lassen.
  • Namibia (15. Juni – 17.Oktober)
  • Spanien: Kanarische Inseln (2. September – 24. Oktober)
  • Estland: Region Ida-Viru (30. September – 24. Oktober)

So werden Länder vom RKI als Risikogebiete bewertet

Das Robert-Koch-Institut (RKI) erklärt zur Erstellung der Liste von Ländern, die als Risikogebiete gelten, dass daran mehrere Institutionen beteiligt seien. Die Einstufung als Risikogebiet erfolge nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch
  • das Bundesministerium für Gesundheit
  • das Auswärtige Amt
  • das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.
Die Einstufung als Risikogebiet basiere auf einer zweistufigen Bewertung. Zunächst werde festgestellt, in welchen Staaten oder Regionen es in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab. In einem zweiten Schritt wird nach qualitativen Kriterien festgestellt, ob für Staaten oder Regionen, die den genannten Grenzwert nominell unterschreiten, dennoch die Gefahr eines erhöhten Infektionsrisikos vorliegt.

Liste der Risikogebiete wird laufend aktualisiert

Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist darauf hin, dass die Bundesregierung fortlaufend prüfe, inwieweit Gebiete als Risikogebiete einzustufen sind. Daher könne es auch zu kurzfristigen Änderungen, insbesondere zu einer Erweiterung, dieser Liste kommen.