Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame konnte der größte Teil der religiösen und künstlerischen Schätze gerettet werden. Auch die, für die katholische Kirche besonders wertvolle Dornenkrone, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll, konnte sicher im Pariser Rathaus untergebracht werden. Dies berichtete Patrick Chauvet, Direktor der Kathedrale gegenüber Journalisten.

Die meisten Schätze konnten gerettet werden

Den größten Teil der Kirchenschätze konnten aus der Kathedrale Notre Dame gerettet werden. Vermutlich haben auch einige der wertvollen Kirchenfenster den Brand überstanden. Es gibt Hoffnung, dass einige an den Wänden fest verankerten Gemälde noch restauriert werden könnten, sagte ein Feuerwehrsprecher. Gleichzeitig betonte er aber auch, dass das Feuer unschätzbare Schäden verursacht habe.

Außergewöhnlicher Mut der Feuerwehrleute

Es habe die reale Gefahr bestanden, dass der Nordglockenturm bei dem Brand zerstört wird, erklärte Frankreichs Kulturminister Franck Riester. „Und das hätte dann zur völligen Zerstörung von Notre Dame de Paris geführt.“ Der außergewöhnliche Mut der Feuerwehr habe das verhindert. Nun müsse man an den Wiederaufbau denken. „Wir haben immer noch die Fachkenntnis, ein solches Gebäude zu bauen.“

Kunstschätze die Opfer von Flammen wurden

2010 zerstörte ein Großbrand in der historischen, zum Weltkulturerbe zählende Anna-Amalia-Bibliothek  rund 30.000 wertvolle Bücher, etwa 40.000 wurden beschädigt, darunter auch Werke von Johann Wolfgang von Goethe und Martin Luther.

Am 3. September 2018 zerstörte ein Feuer im brasilianischen Nationalmuseum in Rio de Janeiro den größten Teil der rund 20 Millionen Exponaten. Darunter Tonbandaufzeichnungen ausgestorbener Sprachen, einer der weltweit bedeutendste Sammlung von Flugsauriern und auch einer der ältesten bekannten menschlichen Überresten Amerikas.

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