Erst Schneechaos, jetzt Hochwassergefahr – die problematische Wetterlage hält die Menschen in Baden-Württemberg weiterhin in Atem. Nachdem am Sonntag die starken Schneefälle zumindest vorerst aufhörten, folgte in der Nacht auf den Montag gleich die nächste Hiobsbotschaft. Nach Regenfällen kam es vor allem an der Rems und am Neckar zu schweren Überschwemmungen.

Auch an der Donau machte sich das Tauwetter bemerkbar. In Neu-Ulm stieg der Wasserpegel auf deutlich mehr als zwei Meter an. Trotzdem müssten sich die Menschen keine Sorgen machen, versicherte Manfred Bremicker von der Landesstelle für Hochwasservorhersagen.

Positive Prognose für die nächsten Tage

„An der Donau hält sich alles im Rahmen. Daraus wird sich kein Hochwasser entwickeln“, sagte Bremicker. Diese Prognose gelte auch für die benachbarte Iller. „Die Pegelstände sind dort zwar steigend, aber auch hier ist die Lage relativ undramatisch“, berichtete Bremicker.

Und auch in den nächsten Tagen erwartet der Experte keine Überschwemmungen an den beiden Flüssen. Im Gegenteil: „Wir glauben, dass das Wetter kälter wird. Damit sinkt das Risiko für Hochwasser wieder“, sagte Bremicker.

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