Bucks heile Welt Die Krux mit dem Bienen-Boom

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Autorenfoto © Foto: Christian Käsmayr
Ulm / Gerlinde Buck 18.08.2018

Als Biene-Maja-Fan der ersten Stunde, als   Bienenstich-Junkie und obendrein als Putten-Freundin, die allein wegen des zuckersüßen „Honigschleckers“   schon mehrfach zur  Wallfahrtskirche Birnau am Bodensee gepilgert ist, steht man nun wirklich nicht im Verdacht, etwas gegen Bienen zu haben.  Im Gegenteil. Jedes Vier-Sterne-Insektenhotel, jede nicht totrasierte Grünfläche genießt  unsere volle Sympathie. Und nicht nur, weil Frau Lunde mit Vornamen Maja heißt, haben wir ihre „Geschichte der Bienen“ verschlungen!

  Aber jetzt – langt’s. Wenn uns dieses Jahr noch irgendwer mit dem „Tagebuch eines Wander­imkers“ missioterrorisieren will, entfalten wir „Frauenpo­wer am Bienenstock“ wie von der Killerbiene angestochen: kreissssch! Was aber  auch nix nützen wird.  Wenn sich erst mal eine Million Bienenbücher verkauft haben, findet das einmillion­erste erst recht einen Abnehmer.   Die Macher des „Imkerbuchs für Kids“ etwa arbeiten  im Zuge des Massenimkerns garantiert jedwede Zielgruppe zwischen 0 und 100 ab, Summ-­o-Ringer eingeschlossen.

 Am meisten brummt der Bienen-Boom derweil in Bayern. Während Berlin sich lediglich irgendwie irgendwann als „bestäuberfreundlicher Lebensraum“ entpuppen will,  wird  im Freistaat gerade ein veritabler „Blühpakt“ geschmiedet.  Bestimmt gehören zur Großkampagne auch Bienen-Bücher. Unsere Empfehlung: „Let It Bee“.

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