Das Virus

SWP 14.04.2014

Erreger Das Ebola-Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Es löst hämorrhagisches, das ist ein mit Blutungen einhergehendes, Fieber aus. Je nach Ausbruch sterben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge 25 bis 90 Prozent der Patienten daran. Trotz intensiver Forschung gibt es weder eine Impfung noch ein Heilmittel.

Herkunft Seinen Ursprung hat das Virus im Tierreich. Menschen können sich über den Kontakt zu erkrankten Tieren infizieren, unter anderem Affen. Von Mensch zu Mensch überträgt sich die Krankheit durch Blut und andere Körperflüssigkeiten. Ebola kommt vor allem nahe dem Regenwald vor. Zum ersten Mal ist es 1976 im Sudan und im Kongo nahe dem Ebola-Fluss aufgetaucht. Ihm verdankt die Krankheit auch ihren Namen.

Verbreitung Die Inkubationszeit beträgt nach Auskunft der WHO etwa zwei Tage bis drei Wochen. Plötzlich setzen beim Infizierten Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Schwächegefühl und Halsschmerzen ein. Später gehen Nieren- und Leberfunktion zurück, es können schwere innere Blutungen auftreten. dpa

Ebola: Kampf gegen die Zeit