Was tun gegen das Coronavirus? Dazu gibt es am Mittwoch im Bundestag eine Aktuelle Stunde. Angesichts zahlreicher kursierender Falschmeldungen und Gerüchte dürfte es der Regierung vor allem darum gehen, die Diskussion zu versachlichen.

Das aus China kommende neuartige Coronavirus hat dort inzwischen mehr als 1000 Menschen das Leben gekostet. Nachweislich infiziert haben sich nach der offiziellen Statistik bisher gut 42 600 Menschen. Die Dunkelziffer nicht erfasster Fälle in China dürfte immens sein. Außerhalb Chinas sind bislang mehr als 300 Infektionen nachgewiesen worden, davon 16 in Deutschland.

Vor der Aktuellen Stunde wird Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in der Regierungsbefragung den Abgeordneten Rede und Antwort stehen. Die SPD-Politikerin war zuletzt aus den Ländern dafür kritisiert worden, dass der Bund seine Förderung für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern auslaufen lässt und nicht eine weitere Förderrunde auflegt. Der Bund hat rund 300 Millionen Euro Fördergeld bereitgestellt. Giffey sieht nun die Länder in der Pflicht.