„Für Kleinstunternehmer ist die Lage katastrophal“: Der Steuerberater Stefan Buschmann, der für Klienten viele Anträge auf Staatshilfe ausgearbeitet hat, berichtet in der Sendung von „wirtschaftlichen Depressionen“ bei Solo-Selbstständigen, etwa Künstlern oder Messebauern. Sein Aufruf an Betroffene: „Gehen Sie zum Steuerberater, nutzen Sie alle staatlichen Möglichkeiten!“ Gelder würden fließen, wenn auch mit zwei oder drei Monaten Verzögerung. Zunehmend lethargisch sind nach Einschätzung von Management-Berater Jens Vogt, Partner bei Heidrick Consulting, inzwischen auch viele Beschäftigte, die im Homeoffice arbeiten. Nach einer „Euphorie“ im ersten Lockdown „stellt sich nun Müdigkeit ein“, beobachtet der Experte. Manager müssten daher „mehr Stunden für Führungsarbeit“ und Mitarbeitermotivation aufwenden.