Shutdown in Deutschland. Das bedeutet: alle öffentlichen Einrichtungen sind geschlossen, es finden keine Veranstaltungen statt. Das müssen Verbraucher jetzt wissen.

Geschlossene Fitnessstudios

Die Verbraucherzentrale gibt bekannt, dass Kunden von Fitnessstudios während der Schließung des Studios ihren Mitgliederbeitrag nicht bezahlen müssen. „Wenn ich die Leistungen wegen einer Schließung nicht mehr in Anspruch nehmen kann, muss ich für diesen Zeitraum auch nicht bezahlen“, sagt Michael Hummel, Rechtsexperte von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Welche Lösungen gibt es noch?

Die meisten Verträge würden für solche Fälle, wie etwa die derzeit von der Regierung angeordnete Schließung, keine Regelungen haben. Hummel sagt: „Eine Lösung des Problems kann ein zeitweises Ruhen sein, bis die Verbraucher die Leistungen wieder in Anspruch nehmen können.“ Für eine außerordentliche Kündigung des Fitness-Vertrags würde die Schließung wegen Corona aber nicht reichen.

Stuttgart/Berlin

Theaterabonnements

Für Theaterabonnements gelte dieselbe Regelung. Während das Theater geschlossen ist, müsse nicht gezahlt werden. Eine außerordentliche Kündigung sei aber ebenfalls nicht möglich. Schließlich könne man laut Hummel die Einrichtungen ja wieder nutzen, wenn sie wieder geöffnet haben.

Unternehmen und Einrichtungen unterstützen

Allerdings weißen die Experten der Verbraucherzentrale auf einen anderen Weg hin: „Viele Unternehmen befinden sich momentan durch Corona in einer akuten Krise - wenn ich meine Unterstützung zeigen möchte, kann ich natürlich den Dauerauftrag weiterlaufen lassen.“

Coronavirus und Urlaub

Das Coronavirus legt auch die Reisebranche weitestgehend lahm. Hier findet ihr alles, was ihr über das Reisen und Stornieren wissen müsst: