• Die Corona-Zahlen in Deutschland steigen.
  • Bund und Länder wollten sich eigentlich am 12.04.2021 zum nächsten Corona-Gipfel.
  • Das Bund-Länder-Treffen am Montag wurde jedoch abgesagt.
  • Zunächst bis 18. April gilt die aktuelle Verordnung im Freistaat: Welche Regeln gelten in Bayern?
Einkaufen geht ab Montag in vielen Geschäften in Bayern nur noch mit Termin und mit einem negativen Corona-Test. Denn es gelten neue Regeln in Bayern abhängig von der Inzidenz. Welche Regeln gelten ab Montag in Bayern? Was gilt bei Inzidenz über 100? Welche Regeln gelten bei Inzidenz über 200?

Regeln Einzelhandel Bayern: Welche Regeln gelten bei Inzidenz über 200 und Inzidenz über 100?

Nur noch wenige Landkreise in Bayern haben eine Inzidenz von unter 100. Liegt der Wert zwischen 100 und 200 ist seit Montag (12.04.) einkaufen nur noch mit Termin und negativem Test möglich. Bei einem PCR-Test darf dieser maximal 48 Stunden alt sein, bei einem Schnelltest maximal 24 Stunden. Ausgenommen davon sind Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte, Drogerien und Optiker.
Liegt die Inzidenz über 200 ist lediglich eine Abholung bereits vorbestellter Waren (Click and Collect) möglich.

Corona-Regeln Einzelhandel Bayern: Söder schließt Baumärkte, Buchhandlungen und Gärtnereien

Die Regeln für den regulären Einzelhandel gelten in Bayern nun auch wieder für Baumärkte. Denn folgende Geschäfte zählen nicht mehr zu den Läden des täglichen Bedarfs:
  • Blumenfachgeschäfte
  • Gartenmärkte
  • Gärtnereien
  • Baumschulen
  • Baumärkte
  • Buchhandlungen
Für sie gelten also inzidenzabhängige Regeln für die Öffnung.

Treffen und Kontaktbeschränkungen in Bayern: Zu wie viel darf man sich treffen?

Jeder Mensch in Bayern ist grundsätzlich dazu verpflichtet, möglich wenige Personen zu treffen, die nicht mit ihm zusammenleben, und dabei einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. In Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 gilt: Nur Treffen von Angehörigen eines Hausstands mit genau einer Person eines anderen Haushalts sind erlaubt. Bei einer Inzidenz von weniger als 100 dürfen sich bis zu fünf Personen aus maximal zwei Haushalten treffen. In Gebieten mit einer Inzidenz von weniger als 35 sogar bis zu zehn Menschen aus höchstens drei Haushalten. Kinder unter 14 Jahren werden bei der Höchstzahl nicht berücksichtigt.

Corona News Bayern Schule: Das gilt an den Schulen in Bayern

Liegt die 7-Tages-Inzindenz örtlich unter 100, findet an allen Schularten und in allen Jahrgangsstufen Unterricht im Klassenzimmer statt - reiner Präsenzunterricht ist machbar, wenn dort der Mindestabstand eingehalten werden kann, sonst gibt es Wechselunterricht. Ist der Wert unter 50, gibt es unabhängig davon in allen Grundschulklassen und Förderzentren reinen Präsenzunterricht. In Kommunen mit einem Inzidenzwert von mehr als 100, müssen alle Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben (Distanzunterricht) - mit Ausnahme der Abschlussklassen. Welche Unterrichtsform möglich ist, entscheidet sich jeweils am Freitag nach dem aktuellen Inzidenzwert.

Schule in Bayern nach Osterferien: Ist am Montag Schule in Bayern?

Am Montag 12.04.2021 beginnt die Schule nach den Osterferien in Bayern wieder. Allerdings gelten neue Regeln. Für die Teilnahme am Präsenzunterricht in Bayerns Schulen ist nach den Osterferien ein Corona-Test verpflichtend - und zwar unabhängig vom jeweiligen Inzidenzwert. Schülerinnen und Schüler ebenso wie die Lehrkräfte müssen künftig vor der Teilnahme am Unterricht im Schulgebäude mindestens zwei Mal in der Woche ein negatives Testergebnis vorlegen. Bislang war eine Testpflicht nur in Regionen mit einer Inzidenz von über 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche geplant.
Alle Schülerinnen und Schüler müssen sich ab Montag in Bayern regelmäßig testen lassen (Archivbild)
Alle Schülerinnen und Schüler müssen sich ab Montag in Bayern regelmäßig testen lassen (Archivbild)
© Foto: Holger John/DPA
Alle Fragen und Antworten zur Testpflicht an den Schulen in Bayern beantwortet des Kultusministerium in einem FAQ.

Ausgangssperre in Hotspots: So sind die Regeln in Bayern

In bayerischen Hotspots mit einer Inzidenz über 100 gilt eine nächtliche Ausgangssperre. Menschen dürfen sich zwischen 22 und 5 Uhr nur aus beruflichen und medizinischen Gründen, zur Begleitung von Kindern oder Sterbenden, zum Gassigehen oder aus „ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen“ außerhalb einer Wohnung aufhalten darf. Bei Verstößen dagegen sind mindestens 500 Euro fällig.

Kitas in Bayern: Das ist aktuell zu beachten

Beträgt die örtliche 7-Tage-Inzidenz weniger als 50, gibt es ganz normalen Kindertagesstätten-Betrieb. Bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100 findet ein eingeschränkter Regelbetrieb statt. Das bedeutet: Die Kinder werden also in festen Gruppen betreut. Ist der Schwellenwert von 100 überschritten, wird an den Kitas nur eine Notbetreuung angeboten. Was nun gilt, entscheidet sich (wie bei den Schulen) jeweils am Freitag nach dem aktuellen Inzidenzwert.

Gastronomie in Bayern: Das gilt für Restaurants, Bars, Kneipen

Vom generellen Verbot der Gastronomie gibt es derzeit lediglich zwei Ausnahmen: Gastronomen dürfen weiter Speisen ausliefern oder zum Mitnehmen anbieten. Hotels, dürfen keine Touristen beherbergen, nur noch Geschäftsreisende.

Museen, Galerien, Zoos: Was für Freizeiteinrichtungen gilt

Zu bleiben alle Theater, Opern-, Konzerthäuser und andere Kulturstätten, Kinos, Freizeitparks und gewerbliche Anbieter von Freizeitaktivitäten. Wenn die Inzidenz in einem Landkreis oder einer Stadt unter 100 bleibt, dürfen Museen, Galerien, Zoos, botanische Gärten und Gedenkstätten öffnen.

Corona Regeln BW: Schule, Einzelhandel, Treffen: Diese Verordnung gilt aktuell in Baden-Württemberg

Die Corona-Verordnung für Baden-Württemberg wurde nochmals geändert. Beim nächsten Corona-Gipfel könnten die Regeln jedoch weiter verschärft werden. Was gilt aktuell bei Treffen, Geschäften und Sport?

Corona München: Inzidenz erneut über 100: Kommt bald die Notbremse?

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