• Laut Bundes-Notbremse müssen Schulen bei einer Inzidenz von 165 schließen
  • Die GEW fordert eine vorgezogene Impfung für alle Lehrer
Die Bildungsgewerkschaft GEW fordert eine vorgezogene Impfung für sämtliche Lehrer. „Wer öffnet, muss impfen“, sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlis Tepe, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag) mit Blick auf den in der Bundes-Notbremse festgelegten Inzidenzwert von 165. Wenn Schulen bis zu diesem Wert geöffnet bleiben müssten, sei es notwendig, alle Lehrkräfte in die Impf-Priorisierungsgruppe zwei vorzuziehen, forderte Tepe. „Nur so kann der Gesundheitsschutz der Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern gesichert werden.“ Bisher seien nur Lehrkräfte an Grund- und Förder- beziehungsweise Sonderschulen in der Impf-Priorisierungsgruppe zwei eingeordnet, sagte Tepe. Alle anderen Lehrkräfte an allgemein- und berufsbildenden Schulen seien in der Gruppe drei.
Ab einer Inzidenz von 165 müssen Schüler wieder zuhause lernen.
Ab einer Inzidenz von 165 müssen Schüler wieder zuhause lernen.
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Ab einer Inzidenz von 165 ist Präsenzunterricht verboten

Die Corona-Notbremse schreibt fest, dass bei mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an drei aufeinanderfolgenden Tagen der Wechselunterricht ab dem übernächsten Tag Pflicht wird. Ab einem Wert von 165 wird ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht in Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnlichen Einrichtungen verboten. Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen sind möglich. Diese Bremse gilt auch für Kitas, die Länder können aber Notbetreuung ermöglichen. Die Schulbremse tritt außer Kraft, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 165 wieder unterschreitet.