• Baden-Württemberg weitet den Kreis der Berechtigten aus, die sich gegen Corona impfen lassen dürfen.
  • Dort wurden schon fast eine Million Menschen geimpft. Davon muss sich die Mehrheit aber noch einmal impfen lassen.
Bis zum Sommer soll jeder Deutsche, der das möchte, gegen Corona geimpft werden können. Momentan gibt es dafür noch nicht genug Impfstoff, nur ein kleiner Teil der Bevölkerung hat ihn schon bekommen. Dass es noch einige Zeit dauern wird, zeigen auch die einstelligen Prozentzahlen der Geimpften. Doch was bedeutet das in absoluten Zahlen?
Jedes Bundesland ist selbst dafür verantwortlich, die Zahlen der geimpften Personen zu erfassen. Wie ist die Lage beim Impfen in Baden-Württemberg? Das Sozialministerium meldete vor kurzem, dass schon fast eine Million Menschen das Vakzin verabreicht worden sei – von etwa 11,1 Millionen Einwohnern. Ein Blick auf das RKI-Dashboard bestätigt das: Demnach wurden bis zum 06. März 947.812 Menschen geimpft. Erst- und Zweitimpfungen wurden jedoch zusammengezählt. Nur 309.638 Personen haben schon zwei Impfdosen erhalten. Die restlichen 638.174 Menschen dagegen erst eine.
Das Sozialministerium teilt mit, dass dank zusätzlicher Lieferungen des Impfstoffs von Biontech und Pfizer den meisten der wartenden über 80-Jährigen schnell ein Angebot gemacht werden. Derzeit würden noch 76.600 Senioren auf einen Impftermin warten. „Ich kann die vielen Menschen verstehen, die derzeit auf einen Termin warten. Deshalb nutzen wir jetzt die Sonderlieferung, um das Tempo noch einmal zu erhöhen. Dennoch ist weiterhin Geduld gefragt. Der Impfstoff ist nach wie vor ein knappes Gut. Im Lauf des zweiten Quartals werden wir deutlich mehr Impfstoff bekommen als bisher, dann wird sich die Situation weiter entspannen“, wird Sozialminister Manne Lucha (Grüne) in der Mitteilung zitiert.

Corona Impfung Hausarzt: Impfstart in den Arztpraxen Anfang April

Die Impfungen gegen das Coronavirus werden ausgeweitet. Ab April sollen auch Hausärzte die Impfstoffe verabreichen. Details sind jetzt beschlossen worden. Die Priorisierung einzelner Bevölkerungsgruppen soll beibehalten werden, aber dann sollen die Ärztinnen und Ärzte selbst entscheiden, wer auf Basis der Empfehlungen die Impfung erhält.