Wer in Zeiten der Corona-Pandemie eine Gaststätte betritt, muss seine persönlichen Daten angeben. In Bayern gibt es nun jedoch mindestens zehn Fälle, bei denen die Gästelisten nicht nur zur Verfolgung von Infektionsketten genutzt wurden, sondern für Ermittlungen der Polizei. Rechtlich ist das zulässig im Freistaat. Datenschützer, Grüne und FDP haben allerdings bedenken und äußerten Vorwürfe.