Die Infektionszahlen sinken in Deutschland kontinuierlich
In den Bundesländern geht man unterschiedlich mit geplanten Öffnungen um
Mecklenburg-Vorpommern ist Ostsee-Urlaub ab 14. Juni für alle möglich
Die derzeit vielerorts positive Entwicklung bei den Corona-Zahlen macht sich in immer mehr Bundesländern in konkreten Lockerungen bemerkbar. Seit Mitternacht gilt in Hamburg die nächtliche Ausgangsbeschränkung nicht mehr. Die Inzidenz in der Hansestadt lag zuletzt stabil unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, dadurch wurde der Schritt möglich.

Spahn warnt vor Übermut bei Corona-Lockerungen

Mit sinkenden Infektionszahlen und auf den Intensivstationen gehe alles in die richtige Richtung, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin. Es gelte nun aber, sehr aufzupassen, dass Zuversicht nicht zu Übermut werde und es kein Zuviel an Kontakten und Lockerungen gebe. Es werde sich erst in den nächsten Wochen entscheiden, ob die Lage auch im Sommer insgesamt besser sei. Auf allen politischen Ebenen sei daher die Bereitschaft nötig, im Fall steigender Infektionen schnell auch wieder Beschränkungen einzuführen und nicht lange zu warten.

Bundeseinheitliche Regeln für Einreisen nach Deutschland

Wie Spahn sagte, beschloss das Kabinett erstmals bundeseinheitliche Regeln für Einreisen nach Deutschland, nachdem es bisher Verordnungen der Länder gab. Demnach sollen unter anderem für vollständig Geimpfte und Genesene Testpflichten und Quarantänevorgaben wegfallen - es sei denn man kommt aus einem Gebiet mit ansteckenderen Virus-Varianten.