Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 569 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 203.368 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Donnerstagmorgen meldete (Datenstand 23.7., 0.00 Uhr).

Sechs Menschen an oder mit Corona gestorben

In Deutschland starben den RKI-Angaben zufolge bislang 9101 mit dem Virus infizierte Menschen - das bedeutet ein Plus von 6 Toten im Vergleich zum Vortag. Bis Donnerstagmorgen hatten 189.000 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Das sind die Zahlen für Baden-Württemberg und Bayern

In Baden-Württemberg gibt es laut RKI aktuell 36.565 Menschen, die mit mit dem Virus infiziert sind. Das sind nur 9 Fälle mehr als am Vortag. Todesfälle gibt es im Land insgesamt 1838, im Vergleich zum Vortag ist kein weiterer Covid-19-Toter zu beklagen. Als genesen gelten rund 34.100 Menschen.
In Bayern gibt es aktuell 50.049 Fälle, das sind 95 mehr als am Vortag. Ein Mensch starb, damit liegt die Zahl der Todesfälle im Freistaat bei nunmehr 2618. Als genesen gelten 46.500 menschen.

R-Wert in Deutschland nur leicht gestiegen

Die Reproduktionszahl in Deutschland, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 23.7., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 0,93 (Vortag: 0,89). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.
Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 23.7., 0.00 Uhr, bei 1,05 (Vortag: 1,01). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.
Das RKI weist darauf hin, dass zwischen Bekanntwerden eines Infektionsfalls vor Ort und der Veröffentlichung durch das RKI ein Zeitverzug entsteht, so dass es Abweichungen zu anderen Quellen geben kann. Außerdem kann es aufgrund von Qualitätsprüfungen noch zu Änderungen der tagesaktuellen Daten kommen.