In Deutschland sind bis Samstagvormittag mehr als 168.300 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 167.000 Infektionen). Mindestens 7337 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 7198). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Das Robert Koch-Institut gibt mit Stand 9. Mai 2020, 0 Uhr, 168.551 Infektionen und 7369 Tote an.

Zehn Infizierte stecken acht weitere Personen an

Die Reproduktionszahl lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitag bei 0,83. Das bedeutet, dass zehn Infizierte gut acht weitere Personen anstecken. Damit ist der Wert etwas höher als in den vergangenen Tagen. Allerdings ist die Reproduktionszahl auch mit einer gewissen Unsicherheit behaftet.
Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 143.300 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Viele Corona-Fälle in Bayern registriert

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 44.200 nachgewiesenen Fällen und mindestens 2134 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 34.500 Fällen und mindestens 1396 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 33.000 bestätigten Fällen und mindestens 1535 Toten. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland.
Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern laut der dpa-Erhebung mit einem Wert von 338,7 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 202,5. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.